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Tugenden des Argumentierens zur Minimierung von "adversariality"
Etienne Scholz
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Interdisziplinäre Ethik
Betreuer*in
Donata Romizi
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.76045
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-20660.41465.863430-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In dieser Masterarbeit wird der Fokus auf das Argumentieren, seine zugrundeliegenden gesellschaftlichen und psychologischen Phänomene und damit einhergehend seine Auswirkungen auf den Erkenntnisgewinn gerichtet. Das Thema wird mithilfe einer Analyse, vornehmlich angloamerikanischer philosophischer Veröffentlichungen, beleuchtet und stützt sich somit auf literarische Quellen. Ziel dieser Arbeit ist es, die Auswirkungen von aggressiven und gegnerischen Argumentationsmodi (auch adversarial genannt) zu beleuchten und herauszufinden, inwieweit diese in der Argumentation inhärent sind und welche Möglichkeiten es gibt, die Adversariality in einer Argumentation zu minimieren. Das Ergebnis der Analysen zeigt, dass bei der Beantwortung dieser Fragestellung oft unklar ist, ob die Autor:innen lediglich beschreiben, wie Menschen in der Realität argumentieren oder ob sie versuchen, Normen für richtiges Argumentieren zu schaffen. Adversarialem Argumentieren folgen negative Auswirkungen auf einen epistemischen und gesellschaftlichen Fort-schritt, so auch auf das Ziel der Geschlechtergerechtigkeit. Tugenden des Argumentierens stellen einen Versuch dar, zu beschreiben, welche Verhaltensweisen den epistemischen Telos innerhalb einer Argumentation befördern, dies geschieht unter Berücksichtigung der soziokulturellen Kontexte der Akteure. Es zeigt sich, dass mithilfe der VAT eine Lücke in der bisherigen Debatte um das Argumentieren gefüllt wird, indem sie die Habitualisierung argumentativer Tugenden fördert. Des-wegen bietet sie sich auch speziell im schulischen Kontext zur Aus- und Weiterbildung von Critical Thinking und Argumentationskompetenz an.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Adversariality Argumentation Argumente VAT DAM CCAM Tugenden
Autor*innen
Etienne Scholz
Haupttitel (Deutsch)
Tugenden des Argumentierens zur Minimierung von "adversariality"
Publikationsjahr
2023
Umfangsangabe
95 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Donata Romizi
Klassifikationen
08 Philosophie > 08.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen ,
08 Philosophie > 08.32 Erkenntnistheorie ,
08 Philosophie > 08.33 Logik ,
08 Philosophie > 08.38 Ethik ,
80 Pädagogik > 80.43 Intellektuelle Bildung ,
81 Bildungswesen > 81.61 Didaktik. Hochschuldidaktik ,
81 Bildungswesen > 81.69 Lehrmittel, Lernmittel. Sonstiges
AC Nummer
AC17212734
Utheses ID
69361
Studienkennzahl
UA | 066 | 641 | |
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