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Die Auswirkung negativer Berichterstattung zum Thema Klimawandel auf die mentale Gesundheit
Marina Holzer
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Publizistik- u. Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Florian Arendt
DOI
10.25365/thesis.75074
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-12745.54402.503235-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Aktuell zählt die Klimakrise zu einem der wichtigsten Themen der öffentlichen Agenda und wurde von der WHO sogar als größte Bedrohung für die Gesundheit der Menschen eingestuft. Parallel dazu wurde es seit der von Covid-19 verursachten Pandemie zu einem gesamtgesellschaftlichen Auftrag, psychische Belastungen nicht nur zu reduzieren, sondern ihnen auch präventiv entgegenzuwirken. Da der Mensch durch die massenmediale Berichterstattung andauernd der Thematik des Klimawandels ausgesetzt ist und die entsprechenden Artikel beinahe durchwegs stark negativ und pessimistisch formuliert sind, ist das Ziel dieser Forschung zu untersuchen, inwieweit sich dies auf die mentale Gesundheit der Menschen und wiederum auf die Einschätzung des Klimawandels auswirkt. Dafür wurde ein quantitatives Online-Experiment durchgeführt, um mithilfe einer Post-Messung die aktuellen Wohlbefindens- und Depressivitätswerte, als auch die Einschätzung der Klimawandelthematik, nach dem Lesen eines stark negativ vs. eines stark positiv formulierten Artikels zu erforschen. Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen, dass das Lesen negativ formulierter Artikel zum Thema Klimawandel eine signifikant negative Auswirkung auf die mentale Gesundheit einer Person, in Anbetracht ihrer Depressivitäts- und Wohlbefindenswerte hat. Die Art des Artikels hat dabei jedoch keine signifikante Auswirkung auf die Einschätzung des Klimawandels als wichtig und bedrohlich. Dieses Ergebnis bringt somit neue Erkenntnisse für zukünftige Klimawandelberichterstattung.
Abstract
(Englisch)
The ongoing climate crisis is currently one of the most important topics and has even been classified as the greatest threat to human health by the WHO. At the same time, primarily since the pandemic caused by Covid-19, it has become a task for our society not only to reduce psychological stress, but also to counteract it preventively. Since people are constantly exposed to the topic of climate change through mass media reporting and the relevant articles are almost always formulated in a strongly negative and pessimistic manner, the aim of this research is to investigate to what extent this affects people's mental health and their assessment of climate change effects. For this purpose, a quantitative online experiment was carried out to research current well-being and depression levels, as well as the assessment of climate change issues, after reading a strongly negative vs. strongly positively worded article. The results of this work show that reading negatively worded articles about climate change has a significantly negative impact on a person's mental health, considering their depression and well-being scores. However, the type of article has no significant impact on the assessment of climate change as an important and threatening topic. This result brings new insights for future climate change reporting.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Klimawandel Mentale Gesundheit Berichterstattung Negativitätsbias Wohlbefinden Depression
Schlagwörter
(Englisch)
climate change mental health news coverage negativity bias well-being depression
Autor*innen
Marina Holzer
Haupttitel (Deutsch)
Die Auswirkung negativer Berichterstattung zum Thema Klimawandel auf die mentale Gesundheit
Publikationsjahr
2023
Umfangsangabe
87, XV Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Florian Arendt
AC Nummer
AC17045342
Utheses ID
69514
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
