Detailansicht
Eva, Maria und die Frauen in der frühchristlichen Kunst
Andrea Lackner
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Renate Pillinger
DOI
10.25365/thesis.7728
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30020.09917.136965-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Im Rahmen dieser Diplomarbeit wurde das Frauenbild der frühen Christen im Rahmen der Eva-Maria-Typologie analysiert. Untersuchungsgegenstand waren Schriften frühchristlicher Autoren sowie ein breites Spektrum an Kunstgattungen vom 3.-8. Jh. n. Chr.
Anhand der literarischen Quellen konnte eine typologische Charakterisierung der Figuren Evas und Marias erschlossen werden. Eva als weiblicher Prototyp steht für Sündhaftigkeit, Schwäche und Ungehorsam, wohingegen Maria als Gegenstück Evas mit positiven Eigenschaften wie Bescheidenheit, Klugheit, Tugendhaftigkeit und Barmherzigkeit konnotiert wird. Die Gottesmutter wird als geistiges Vorbild und Identifikationsfigur für Frauen präsentiert.
In der frühchristlichen Kunst lässt sich eine Eva-Maria-Typologie nicht feststellen, da direkte bildliche Gegenüberstellungen der beiden Frauenfiguren fehlen. Marias geistige Vorbildhaftigkeit schlägt sich wiederum in der Ikonographie nieder: Frauendarstellungen nehmen Anleihen an die Bildnistypen der Gottesmutter – Maria Orans, Maria Lactans/Maria Nikopoia. So wie die Gottesmutter geistiges Vorbild für Frauen ist, ist sie auch ikonographisches Vorbild.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Frühes Christentum Frauenbild Eva-Maria-Typologie
Autor*innen
Andrea Lackner
Haupttitel (Deutsch)
Eva, Maria und die Frauen in der frühchristlichen Kunst
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
68 S. : Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Renate Pillinger
AC Nummer
AC08002370
Utheses ID
6962
Studienkennzahl
UA | 314 | | |
