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Vergleich kognitiver Leistungsfähigkeit von Leistungssportler*innen aus American Football und kontaktlosen Sportarten
Julian Kai Lubor Weber
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Peter Gröpel
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.75162
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-25261.55089.552898-1
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Einleitung. Die bisherige Literatur ist sich über die möglichen Auswirkungen von Gehirnerschütterungen auf die kognitiven Funktionen nicht einig. Studien legen kurzzeitige,langandauernde oder auch gar keine Folgen nahe. Diese Studie untersuchte mögliche Unterschiede in den kognitiven Funktionen zwischen Leistungssportler*innen aus American Football und kontaktlosen Sportarten, sowie Nicht-Sportler*innen. Basierend auf der vorangehenden Literatur wurde erwartet, dass American Football Spieler*innen niedrigere Werte bei Tests zu kognitiven Fähigkeiten als Athlet*innen aus kontaktlosen Sportarten und Nicht-Sportler*innen erreichen würden und, dass American Football Spieler*innen mit vergangenen Gehirnerschütterungen niedrigere Werte als solche ohne aufweisen würden. Methoden. Die Stichprobe bestand aus 118 Teilnehmenden (48 American Football Spieler*innen, 32 Sportler*innen aus kontaktlosen Sportarten, 38 Nicht-Sportler*innen). Sie wurden zu ihrer Gesundheit und ihrer Vergangenheit mit Gehirnerschütterungen befragt, sowie einem kognitiven Screening unterzogen. Anschließend wurden ihre kognitiven Funktionen, anhand der Dimensionen Lernen und Gedächtnis, Sprache, Komplexe Aufmerksamkeit, Exekutivfunktionen und Soziale Kognition erhoben. Ergebnisse. Die statistische Analyse durch einfaktorielle Varianz- und Kovarianz-Analysen zeigte keine signifikanten Unterschiede zwischen den Sport- und Gehirnerschütterungsgruppen. Konklusion. American Football Spieler*innen schnitten nicht schlechter in kognitiven Tests als Sportler*innen aus kontaktlosen Sportarten oder Nicht-Sportler*innen ab, auch die Vergangenheit mit Gehirnerschütterungen zeigte keinen Zusammenhang mit Ergebnissen der kognitiven Tests. Dies deutet darauf hin, dass die Ausübung von American Football keine negativen Folgen für die kognitiven Funktionen bei aktiven Spieler*innen mit sich führt. Allerdings müssen die Ergebnisse durch Limitationen wie eine kleine Stichprobe und unklare Gütekriterien der benutzen Tests hinterfragt werden. Es ist notwendig weitere Studien durchzuführen, um eindeutige Aussagen über Zusammenhänge zwischen Kontaktsportarten, Gehirnerschütterungen und kognitiven Funktionen fertigen zu können.
Abstract
(Englisch)
Introduction. The body of literature is indifferent about possible consequences regarding cognitive function following concussion. Different studies suggest short-term, long-term, or even no impairment. This study investigated possible differences in cognitive function between high-performance athletes of American Football and non-contact sports, as well as non-athletes. Regarding previous literature, it was expected for American Football players to score lower on assessment of cognitive function than non-contact athletes and non-athletes, and for AmericanFootball players with history of concussion to score lower than those without. Methods. The sample consisted of 118 participants (48 American Football players, 32 non-contact athletes, 38 non-athletes), which went through a cognitive screening, an assessment of general health and concussion history, followed by an assessment of cognitive function, evaluated through the dimensions of memory and learning, language, complex attention, executive functions, and social cognition. Results. Statistical analysis through one-way analyses of variance and covariance did not find any significant differences between sport and concussion groups. Conclusion. American Football players did not score lower on tests of cognitive function than non-athletes and non-contact athletes. Concussion history did not have a significant effect on scores of American Football players. This suggests that playing American Football does not impair cognitive function in active players. However, due to limitations regarding the low sample size and uncertain psychometric criteria of the measures used, the possibility that the hypotheses have been falsely rejected remains. It is mandatory to further study links between contact sports, concussions, and cognitive functions to make substantiated statements about their possible connections.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
American Football Kontaktlose Sportarten Nicht-Sportler*innen Leistungssportler*innen Kognitive Funktionen Exekutive Funktionen Gehirnerschütterung
Schlagwörter
(Englisch)
American Football non-contact athletes non-athletes high-performance athletes cognitive function executive functions   concussion
Autor*innen
Julian Kai Lubor Weber
Haupttitel (Englisch)
Vergleich kognitiver Leistungsfähigkeit von Leistungssportler*innen aus American Football und kontaktlosen Sportarten
Paralleltitel (Englisch)
Comparison of cognitive function in high-performance athletes of American football and non-contact sports
Publikationsjahr
2023
Umfangsangabe
45 Seiten : Diagramme
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Peter Gröpel
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.69 Sozialpsychologie. Sonstiges ,
77 Psychologie > 77.93 Angewandte Psychologie ,
77 Psychologie > 77.99 Psychologie. Sonstiges
AC Nummer
AC17054265
Utheses ID
69673
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1