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Assessment of the micronutrient status of Austrian pregnant women via chemical analysis of spot urine samples
Christian Luipersbeck
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Ernährungswissenschaften
Betreuer*in
Petra Rust
DOI
10.25365/thesis.75080
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-11130.70943.988632-7
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Versorgung mit Mineralstoffen ist in der Schwangerschaft essenziell, da die Gesundheit der Mutter und des Fötus durch Mangelerscheinungen negativ beeinflusst werden. Um negativen Schwangerschaftsverläufen vorzubeugen, ist es wichtig den Versorgungsstatus zu überprüfen. Das Ziel der Masterarbeit ist den Mineralstoffstatus von Eisen, Jod, Zink, Selen, Natrium, Chlorid, Calcium und Magnesium bei Schwangeren durch Analysen von Spontanurinproben zu bestimmen und zu evaluieren, ob dies zuverlässige Ergebnisse zur Ermittlung des Nährstoffstatus erzielen kann. Diesbezüglich wurden Konzentrationen der Mineralstoffe in Harnproben von 53 schwangeren österreichischen Frauen bestimmt. Die Ergebnisse wurden mit den ernährungsbedingten Aufnahmemengen und den Daten der Plasmaanalysen, welche im Vorfeld der Arbeit erfasst bzw. durchgeführt wurden, verglichen, um den Mineralstoffstatus zu beurteilen. Ebenfalls wurden Korrelationen zwischen den Aufnahmemengen und den Harnkonzentrationen untersucht. Die Harnanalysen von Jod, Selen, Natrium und Chlorid erwiesen sich im Vergleich zur Nährstoffaufnahme und Plasmakonzentrationen als zuverlässige Indikatoren. Da die Analyse von Eisen ergab, dass Harnkonzentrationen zu niedrig waren um korrekt bestimmt zu werden, ist die Methodik für Eisen ungeeignet. Bei Zink gab es Unterschiede zwischen den Ergebnissen der Harnanalysen, Plasmakonzentrationen und Aufnahmedaten wodurch die Analyse von Spontanurinproben als nicht ausreichend gesehen werden kann. Die Beurteilungen des Calciumstatus im Harn und Plasma ergaben vergleichbare Ergebnisse, die sich von der Nährstoffaufnahme stark unterschieden. Dies kann durch gesteigerte Absorption während der Schwangerschaft begründet werden. Aufgrund fehlender Referenzwerte für Harnkonzentrationen konnte der Magnesiumstatus nicht beurteilt werden. Basierend auf den Harnanalysen waren Probandinnen mit Zink, Selen und Calcium ausreichend versorgt. Die Jodversorgung war unzureichend und die für Natrium und Chlorid zu hoch.
Abstract
(Englisch)
Adequate supply of minerals is essential during pregnancy as deficiencies can impair the health of mother and fetus. To prevent adverse pregnancy outcomes, assessing the nutrient status is imperative. The aim of this master's thesis is to determine the concentrations of iron, iodine, zinc, selenium, sodium, chloride, calcium, and magnesium in spot urine samples of pregnant women and evaluate whether this can reliably ascertain the nutrient status. In this regard, concentrations of aforementioned minerals in urine samples from 53 pregnant Austrian women were determined. Results were compared with dietary intake and data from plasma analyses collected and performed before this study to assess the mineral status. Additionally, correlations between intake levels and urine concentrations were examined. Urinary analyses of Iodine, selenium, sodium, and chloride proved to be reliable indicators when compared to dietary and plasma measures. Urinary iron concentrations were too low for accurate determination, rendering the methodology unsuitable for the evaluation of iron. For zinc, there were differences among the results of urine analyses, plasma concentrations, and intake data, which suggests that the analysis of spot urine samples may not be sufficient. Assessments of calcium in urine and plasma yielded comparable results that differed from nutrient intake. This can be attributed to increased absorption during pregnancy. Due to the lack of reference values for urine concentrations, the magnesium status could not be evaluated. Based on the urine analyses, subjects were adequately supplied with zinc, selenium, and calcium. Iodine supply was inadequate, while sodium and chloride levels were too high.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Mineralstoffe Schwangerschaft negativer Schwangerschaftsverlauf Spontanurin Nährstoffstatus Jod Zink Selen Calcium Natrium
Autor*innen
Christian Luipersbeck
Haupttitel (Englisch)
Assessment of the micronutrient status of Austrian pregnant women via chemical analysis of spot urine samples
Publikationsjahr
2023
Umfangsangabe
105 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Petra Rust
Klassifikation
30 Naturwissenschaften allgemein > 30.03 Methoden und Techniken in den Naturwissenschaften
AC Nummer
AC17045447
Utheses ID
69760
Studienkennzahl
UA | 066 | 838 | |
