Detailansicht
Anatomy of the protection of strategic companies in the European Union
Iván Pinheiro Bódalo
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht (LL.M.) [Vollzeit]
Betreuer*in
Thomas Ratka
DOI
10.25365/thesis.75149
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-21078.70975.739444-0
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die Screening-Mechanismen, die in vielen Mitgliedstaaten während der Pandemie eingerichtet wurden, sind nicht die ersten Anzeichen von wirtschaftlichem Protektionismus in der Europäischen Union. Im Gegenteil, die Mitgliedstaaten haben sich stets dagegen ausgesprochen, dass ausländische Investoren Anteile an strategischen Unternehmen oder „nationalen Champions“erwerben, was zu Spannungen mit den EU-Institutionen führt. Etwas hat sich jedoch geändert, seit es die Europäische Kommission war, die die Initiative zur Förderung des Protektionismus ergriffen hat, als sie 2020 die Mitgliedstaaten aufforderte, ihren Screening-Mechanismus umzusetzen und zu nutzen. Die Rechtfertigung dafür liegt auf der Hand: Nach der Auseinandersetzung mit illiberalen Regimen ohne Marktstatus hat sich ein autonomes europäisches Interesse herausgebildet. Es geht nicht mehr um den Schutz strategischer französischer oder portugiesischer Unternehmen, sondern um europäische strategische Unternehmen.
Abstract
(Englisch)
The screening mechanisms put in place in many Member States during the pandemic, are not the first glimpses of economic protectionism in the European Union. On the contrary, Member States have always been reluctant to foreign investors acquiring stakes in strategic companies or “national champions”, creating a friction with the European institutions. However, something has changed, and in 2020 it was the European Commission the one that took the initiative in the promotion of protectionism, urging Member States to implement and make use of their screening mechanism. The justification is clear, after being faced with illiberal regimes that lack market status, an autonomous European interest has emerged. It is no longer about the protection of French or Portuguese strategic companies anymore, but rather about European strategic companies.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Strategische Unternehmen ausländische Direktinvestitionen wirtschaftlicher Protektionismus Übernahme goldene Aktien
Schlagwörter
(Englisch)
Srategic companies foreign direct investment economic protectionism take-overs golden shares
Autor*innen
Iván Pinheiro Bódalo
Haupttitel (Englisch)
Anatomy of the protection of strategic companies in the European Union
Paralleltitel (Deutsch)
Anatomie des Schutzes strategischer Unternehmen in der Europäischen Union
Publikationsjahr
2023
Umfangsangabe
iii, 59 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Thomas Ratka
Klassifikationen
86 Recht > 86.27 Gesellschaftsrecht ,
86 Recht > 86.86 Europarecht. Allgemeines
AC Nummer
AC17053609
Utheses ID
69814
Studienkennzahl
UA | 992 | 548 | |
