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Carbon dioxide capture and geological storage (CCS)
Analyse der geltenden und Vorschläge für die zukünftige österreichische Rechtslage
Moritz Tiefenthaler
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Rechtswissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Doktoratsstudium Rechtswissenschaften
Betreuer*in
Christian Schmelz
DOI
10.25365/thesis.76016
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-12503.88364.605725-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Österreich hat das ambitionierte Klimaziel, bis 2040 klimaneutral zu sein. Um dieses Ziel zu erreichen, ist eine umfangreiche Klimastrategie notwendig, die durch klare Regelungen unterstützt wird. An erster Stelle steht die schnelle und tiefgreifende Reduktion von Treibhausgasemissionen. Das Potenzial sämtliche Treibhausgasemissionen zu verringern, auf erneuerbare Energiequellen umzustellen und den Lebensstil zu ändern, ist jedoch begrenzt. Carbon Capture and Geological Storage (CCS) ist eine Schlüsseltechnologie, die den Übergang zu einer klimaneutralen Gesellschaft ermöglicht. Der jüngste Synthesebericht des IPCC zum Klimawandel betont die Bedeutung von CCS und CDR für die Erreichung von Netto-Null-THG-Emissionen. Dennoch ist die geologische Speicherung von CO₂ in Österreich derzeit gesetzlich verboten. Die vorliegende Dissertation behandelt den unionsrechtlichen und nationalen Hintergrund des CO₂-Speicherungsverbotsgesetzes und legt den Fokus auf die damit verbundenen rechtlichen Probleme. Anschließend wird ein alternativer Regelungsansatz vorgeschlagen, der einen umfassenden Rechtsrahmen für die dauerhafte CO₂-Speicherung in Österreich beinhaltet. Dabei soll die CCS-Richtlinie in das bestehende Bergrecht integriert werden.
Abstract
(Englisch)
Austria has committed to achieving climate neutrality by 2040 through a clear climate strategy supported by legal policies. To achieve this ambitious goal, it is essential to reduce greenhouse gas emissions, switch to renewable energy sources, and promote sustainable lifestyles. Carbon Capture and Geological Storage (CCS) is a key technology that can facilitate the transition to a climate-neutral society. The IPCC’s latest synthesis report on climate change highlights the role of CCS and CDR in achieving net zero GHG emissions. However, Austrian law prohibits the geological storage of carbon dioxide (CO₂). This doctoral thesis examines the EU and national legal background of the law that effectively bans CCS with a narrower focus on the legal problems it entails. This paper outlines a legal framework for the environmentally safe geological storage of CO₂ in Austria, proposing a different legal approach to CCS. It is recommended that the CCS-Directive be transposed into Austrian Mining law.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Carbon Dioxide Capture and Geological Storage CCS Bergrecht MinroG CCS-RL Klimaschutzrecht CO2-Speicherungsverbot Gleichheitsgrundsatz Speicherbewilligung Übertragung der Verantwortung
Schlagwörter
(Englisch)
Carbon Dioxide Capture and Geological Storage CCS CCS-RL CO2-Storage Austrian mining law ban of geological storage storage permit transboundary cooperation
Autor*innen
Moritz Tiefenthaler
Haupttitel (Deutsch)
Carbon dioxide capture and geological storage (CCS)
Hauptuntertitel (Deutsch)
Analyse der geltenden und Vorschläge für die zukünftige österreichische Rechtslage
Paralleltitel (Englisch)
Carbon dioxide capture and geological storage (CCS)
Paralleluntertitel (Englisch)
legal analysis of current Austrian laws and a proposal for a future framework
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
iv, 157 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*innen
Christian Piska ,
Wilhelm Bergthaler
AC Nummer
AC17209719
Utheses ID
69914
Studienkennzahl
UA | 783 | 101 | |
