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Die Bedeutung von Dekolonisierung im Diskurs über Entwicklung in Afrika
Laura Elisabetha Munz
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Afrikawissenschaften
Betreuer*in
Martina Kopf
DOI
10.25365/thesis.75632
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-12497.03645.954019-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Masterarbeit thematisiert die Bedeutung von Dekolonisierung im Diskurs über Entwicklung in Afrika. Dafür wird sich eingehend mit vergangenen und aktuellen Entwicklungsdebatten auseinandergesetzt und afrikanische Kritik und Alternativen zu diesen aufgezeigt. Nach einer allgemeineren Auseinandersetzung mit (De)Kolonisierung, (De)Kolonialität und der Dekolonisierung von Wissen wird anhand der Ansätze von drei afrikanischen Denkern*innen, Sylvia Tamale, James Ogude und Sabelo J. Ndlovu-Gatsheni, Dekolonisierung von Wissen inhaltlich konkreter betrachtet. Alle drei Denker*innen haben unterschiedliche wissenschaftliche Themenschwerpunkte, die für die Dekolonisierung von Wissen relevant sind: Die Bedeutung von afro-feministischen Perspektiven, die Relevanz des Konzeptes Ubuntu und die Notwendigkeit der Dekolonisierung von Universitäten. Ausgehend von diesen Überlegungen wird dann aufgezeigt, wie Dekolonisierung von Wissen den Diskurs über Entwicklung in Afrika verändern könnte. Dafür notwendig sind vor allem die Anerkennung von afrikanischen Wissenssystemen und intersektionalen Sichtweisen und eine Auffassung von Entwicklung, welche auf afrikanischen Bedürfnissen, Erfahrungen und Interessen beruht.
Abstract
(Englisch)
This master's thesis addresses the significance of decolonization in the discourse on development in Africa. To this end, it takes an in-depth look at past and current development debates and highlights African criticism and alternatives to these. After a more general discussion of (de)colonization, (de)coloniality and the decolonization of knowledge, the approaches of three African thinkers, Sylvia Tamale, James Ogude and Sabelo J. Ndlovu-Gatsheni, will be used to examine the decolonization of knowledge in more concrete terms. All three thinkers have different academic focal points that are relevant to the decolonization of knowledge: The importance of Afro-feminist perspectives, the relevance of the concept of Ubuntu and the necessity of decolonizing universities. Based on these considerations, it is then shown how the decolonization of knowledge could change the discourse on development in Africa. This requires above all the recognition of African knowledge systems and intersectional perspectives and a view of development that is based on African needs, experiences and interests.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Dekolonisierung von Wissen Diskurs über Entwicklung in Afrika
Autor*innen
Laura Elisabetha Munz
Haupttitel (Deutsch)
Die Bedeutung von Dekolonisierung im Diskurs über Entwicklung in Afrika
Paralleltitel (Englisch)
The meaning of decolonization in the discourse on development in Africa
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
77 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Martina Kopf
AC Nummer
AC17149995
Utheses ID
70242
Studienkennzahl
UA | 066 | 897 | |
