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Vorschulische Förderung
Kindergarten und 5+ Gruppen im Vergleich
Silvia Perri
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Pia Deimann
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.7798
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29347.36852.516664-9
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Ziel der Untersuchung war es festzustellen, ob zwei unterschiedliche Förderansätze bei Kindern im letzten Vorschuljahr zu unterschiedlichen Entwicklungsfortschritten hinsichtlich verschiedener schulrelevanter Vorläuferfähigkeiten führen. Die Fähigkeiten der Kinder wurden im Herbst 2008 sowie im Frühjahr 2009 ermittelt. Die Stichprobe bestand aus 42 Kindern. 19 Kinder besuchten einen Kindergarten, 23 Kinder erhielten eine spezielle Förderung in einer 5+ Vorschulgruppe. Die Daten zur kognitiven Entwicklung wurden zu beiden Testzeitpunkten je nach Alter mit Teilen der Intelligenztestverfahren HAWIK-IV (Petermann & Petermann, 2007), HAWIVA-III (Ricken, Fritz, Schuck & Preuß, 2007) und WET (Kastner-Koller & Deimann, 2002) erhoben. Für die Ermittlung der Sprachentwicklung diente der SET-K 3-5 (Grimm, 2001), für die Erhebung der visumotorischen Kompetenzen wurden Teile des FEW-2 vorgegeben (Büttner, Dacheneder, Schneider & Weyer, 2008). Mit jedem Kind wurde außerdem ein Anamnesegespräch über Freundschaften, Rivalitäten, bevorzugte Aktivitäten und Interessen sowie über Ideen zum Schulalltag geführt. Beide Bildungseinrichtungen können dem Förderanspruch Genüge leisten und stehen nicht in direkter Konkurrenz zueinander. Die Eltern der Kinder scheinen intuitiv die für ihr Kind richtige Entscheidung getroffen zu haben, da sich die Kinder in der jeweiligen Umwelt gut entwickelten. Sind Kinder gut gefördert und begabt, was bei der Zielgruppe der 5+ angenommen wird, kann die Entscheidung für die eine oder andere Institution ohne Bedenken im Hinblick auf die Wünsche, Interessen und Bedürfnisse des Kindes getroffen werden, da beide Einrichtungen die Vorläuferfähigkeiten gut fördern.
Abstract
(Englisch)
The purpose of this study was to examine the effect of two different kinds of preschool education on children's school readiness in connection with their intellectual abilities, language abilities and fine motor skills. The abilities were assessed at the beginning of the preschool education in fall 2008 and six months later, in spring 2009. The sample included 42 children from 67 to 74 month old, differentiated by the type of preschool education they were attending. 19 children went to a regular nursery school, 23 of them got a special treatment in a 5+ preschool class. Children's intellectual ability was determined using the Wechsler intelligence scale for children – IV, the Hannover Wechsler preschool and primary scale of intelligence – III and the Wiener Entwicklungstest. The language competence was assessed using the Sprachentwicklungstest für drei- bis fünfjährige Kinder and fine motor skills were determined using Frostigs Entwicklungstest der visuellen Wahrnehmung 2. The results indicate that the type of education – whether it is a nursery school or a special treatment in 5+ preschool classes – isn’t the most important factor. The parents probably already provided their children quality stimulation in the home environment that preschool activities did not surpass.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Vorschulalter Schulfähigkeit Vorläuferfähigkeiten Förderung
Autor*innen
Silvia Perri
Haupttitel (Deutsch)
Vorschulische Förderung
Hauptuntertitel (Deutsch)
Kindergarten und 5+ Gruppen im Vergleich
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
173 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Pia Deimann
Klassifikation
77 Psychologie > 77.53 Entwicklungspsychologie: Allgemeines
AC Nummer
AC08114670
Utheses ID
7031
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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