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Klimagerechtigkeit in der urbanen Klimagovernance
am Beispiel des Wiener Klimarats
Manuela Reithmeier
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Internationale Entwicklung
Betreuer*in
Kristina Dietz
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.76084
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-20122.22712.285539-5
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Wiens Klimastrategie soll darauf abzielen alle Menschen auf dem Weg in eine klimagerechte Zukunft mitzunehmen und die Lebensqualität aller Bevölkerungsgruppen zu verbessern. Die Beteiligungsmöglichkeiten für BürgerInnen in der Ausarbeitung klimapolitischer Maßnahmen zu partizipieren haben sich in Wien vervielfältigt. Es herrscht jedoch Kritik daran, dass sich diese vor allem auf die Stadtteilebene beschränken und sozialen Ungleichheiten bisher nicht Rechnung getragen wird. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, den Wiener Klimarat als stadtübergreifendes Beteiligungsformat und als Teil der Wiener Klimagovernance zu analysieren und dar-zulegen, ob das formulierte Ziel der Klimagerechtigkeit der Stadt Wien sich in der Zusammensetzung und den Entscheidungsprozessen des Klimarats widerspiegelt. Dazu wurden ExpertInneninterviews mit TeilnehmerInnen des Wiener Klimarats geführt und die Ergebnisse zusammen mit Kerndokumenten der Wiener Klimastrategie in einer inhaltlich strukturierenden qualitative Inhaltsanalyse analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass die Einführung des Wiener Klimarats nicht mit einer Ausweitung von prozeduraler Gerechtigkeit verbunden ist. Das Gremium ist nicht darauf ausgerichtet, die sehr diverse Wiener Bevölkerung zu repräsentieren und zeichnet sich durch Technokratisierung, Konsensorientierung, Selektivität und Intransparenz aus.
Abstract
(Englisch)
Vienna's climate strategy aims to involve all people on the path to a climate-friendly future and improve the quality of life of all population groups. The opportunities for citizens to participate in the development of climate-related policy measures have multiplied in Vienna. However, there is criticism that these are mainly limited to the district level and that social inequalities are not taken into account. The aim of this study is to analyse the Vienna Climate Council as a cross-city participation format and as part of Vienna's climate governance and to show whether the formulated goal of climate justice of the City of Vienna is reflected in the composition and decision-making processes of the Climate Council. For this purpose, expert interviews were conducted with participants of the Vienna Climate Council and the results were analysed together with core documents of the Vienna Climate Strategy in a qualitative content analysis. The results show that the introduction of the Vienna Climate Council is not connected with an expansion of procedural justice. The council is not designed to represent the very diverse Viennese population and is characterised by technocratisation, consensus orientation, selectivity and intransparency.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Klimagerechtigkeit Klimagovernance Klimarat
Schlagwörter
(Englisch)
Climate justice
Autor*innen
Manuela Reithmeier
Haupttitel (Deutsch)
Klimagerechtigkeit in der urbanen Klimagovernance
Hauptuntertitel (Deutsch)
am Beispiel des Wiener Klimarats
Paralleltitel (Englisch)
Climate justice in urban climate governance
Paralleluntertitel ()
the Vienna Climate Council
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
LXXXV Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Dietz
Klassifikation
43 Umweltforschung > 43.99 Umweltforschung, Umweltschutz. Sonstiges
AC Nummer
AC17217075
Utheses ID
70631
Studienkennzahl
UA | 066 | 589 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1