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Comenius und die Web-Didaktik
eine vergleichende Analyse der Didaktik des Johann Amos Comenius und der Web-Didaktik hypertextueller Online-Lernumgebungen nach Norbert Meder sowie der Versuch einer Verknüpfung beider Systeme
Esther Klissenbauer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Christian Swertz
DOI
10.25365/thesis.7839
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30249.86073.255764-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit dem allmählichen Wandel der Lernkultur, welcher durch die Implementierung von moderner Computertechnologie zum Zwecke des Lehrens und Lernens eingeleitet wurde. Um diesen Wandel zu verdeutlichen, werden zwei pädagogische Systeme gegenübergestellt. Es sich dabei einerseits um die Lernumgebung des Johann Amos Comenius sowie um die Web-Didaktik nach Norbert Meder andererseits. Der Grund für die Auswahl dieser Vergleichspartner liegt darin, dass beide im Rahmen der Gestaltung pädagogischer Prozesse bedeutsame Schritte gegangen sind, indem sie die jeweils verfügbare Technologie ihrer Zeit ausschöpften und ausschöpfen, um ihre Vision einer gebildeten Gesellschaft zu realisieren. Nutzte Comenius im 17. Jahrhundert den Buchdruck und die damit verbundene lineare Darstellungs- und Rezeptionsweise von Lerninhalten, nimmt Meder heute mit seiner Web-Didaktik eine zentrale Stellung innerhalb computergestützter, nicht-linearer und vernetzter Darstellungs- und Rezeptionsweisen von Lerninhalten ein. Während Comenius einen standardisierten Lernweg wählte, ist die Web-Didaktik durch individuelle Lernwege charakterisiert. Auf Grundlage dieses Faktums ist eindeutig ein Paradigmenwechsel zu erkennen: von „Allen das Gleiche“ (Comenius) zu „Jedem das Seine“ (Meder). Im Rahmen der Aufarbeitung der Themenstellung, welche auf einem hermeneutischen Zugang beruht, werden zunächst beide Lernumgebungen hinsichtlich ihres Aufbaus und der zugrundeliegenden Intention des jeweiligen Autors analysiert und anschließend gegenübergestellt. Dabei sollen sowohl Ähnlichkeiten als auch Differenzen beider Systeme klar markiert und diskutiert werden. In einem weiteren Schritt wird der Versuch unternommen einen Teilbereich der comenischen Lernumgebung mit der Terminologie der Web-Didaktik abzubilden. Ziel ist es zu prüfen, ob trotz der inhaltlichen Differenzen sowohl eine methodische als auch eine philosophische Brücke zwischen beiden Lernumgebungen geschlagen werden kann. Das heißt, dass einerseits die Umsetzbarkeit einer Verschlagwortung der comenischen Lernumgebung mittels web-didaktischer Terminologie untersucht wird und andererseits der Frage nachgegangen wird, ob Comenius mit seiner Bildungsidee auch innerhalb postmoderner Formen der Wissensaufbereitung Bedeutung erlangen kann.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Johann Amos Comenius Didaktik Lernumgebung Norbert Meder Web-Didaktik
Autor*innen
Esther Klissenbauer
Haupttitel (Deutsch)
Comenius und die Web-Didaktik
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine vergleichende Analyse der Didaktik des Johann Amos Comenius und der Web-Didaktik hypertextueller Online-Lernumgebungen nach Norbert Meder sowie der Versuch einer Verknüpfung beider Systeme
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
139 S. : Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christian Swertz
Klassifikation
80 Pädagogik > 80.03 Methoden und Techniken der Pädagogik
AC Nummer
AC08051098
Utheses ID
7069
Studienkennzahl
UA | 297 | | |
