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Aktiv im Alter?
Förderung des Strebens nach sportlicher Herausforderung und der Selbstwirksamkeit bei älteren Erwachsenen durch eine identity-reframing Intervention
Julia Egg
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Jana Nikitin
DOI
10.25365/thesis.75627
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29650.24633.426696-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Ziel der Studie war es, die positiven Effekte einer identity-reframing Intervention auf das Streben nach sportlicher Herausforderung und die Selbstwirksamkeit älterer Menschen zu untersuchen, um festzustellen, ob diese Intervention effektiver ist als herkömmliche Motivationstipps. Meine unabhängige Variable war die Intervention, meine abhängigen Variablen waren das Streben nach sportlicher Herausforderung und die Selbstwirksamkeit. Es wurden 104 gültige Datensätze analysiert, davon befanden sich 53 Personen in der Interventionsgruppe mit einer identity-reframing Intervention und 51 Personen in der Kontrollgruppe mit Motivationstipps. Die Teilnehmenden waren zwischen 60 und 80 Jahren alt, zu 54.81% männlich und zu 45.19% weiblich. Neben den abhängigen Variablen wurden soziodemografische Merkmale, sportbezogene Selbstwirksamkeit, Stereotype des Alterns und Bewegung, der Gesundheitszustand und generelle körperliche Bewegung erfasst. Der Fragebogen bestand aus selbst entwickelten Items und verschiedenen Skalen (SWE, Physical Exercise Self-Efficacy Scale, ASES). In der Interventionsgruppe wurde mit Zitaten und Schreibübungen vermittelt, dass man durch Herausforderungen des Älterwerdens hintergrundspezifische Stärken erwerben und diese für einen aktiven Alltag nutzen kann. Teilnehmende der Kontrollgruppe bekamen Zitate und Schreibübungen zu dem Thema, wie man im Alltag aktiv sein kann und welche Tipps bei einem aktiven Alltag helfen können. Die Ergebnisse zeigten keine signifikant höheren Werte in dem Streben nach sportlicher Herausforderung und Selbstwirksamkeit in der Interventionsgruppe. Jedoch wurde ein explorativ getesteter signifikanter Moderationseffekt des Gesundheitszustandes auf die mittleren Gruppenunterschiede bei der Selbstwirksamkeit gefunden. Aus diesen Ergebnissen folgte die Interpretation, dass die identity-reframing Intervention bei Personen mit einem schlechten Gesundheitszustand im Vergleich zur Kontrollintervention weniger förderlich für die Selbstwirksamkeit war als bei Personen mit einem guten Gesundheitszustand. In Hinblick auf das Studienziel konnte nicht gezeigt werden, dass die identity-reframing Intervention bezüglich der Förderung des Strebens nach sportlicher Herausforderung und der Selbstwirksamkeit wirksamer war als die aktive Kontrollbedingung.
Abstract
(Englisch)
The aim of the study was to investigate the positive effects of an identity-reframing intervention on the pursuit of sporting challenge and self-efficacy in older people to determine whether this intervention is more effective than conventional motivational tips. My independent variable was the intervention, my dependent variables were the pursuit of sporting challenge and self-efficacy. 104 valid data sets were analyzed, of which 53 people were in the intervention group with an identity-reframing intervention and 51 people were in the control group with motivational tips. The participants were between 60 and 80 years old, 54.81% male and 45.19% female. In addition to the dependent variables, sociodemographic characteristics, sport-related self-efficacy, stereotypes of aging and exercise, health status and general physical activity were assessed. The questionnaire consisted of self-developed items and various scales (SWE, Physical Exercise Self-Efficacy Scale, ASES). In the intervention group, quotes and writing exercises were used to teach participants that the challenges of ageing can help them to acquire background-specific strengths and use these for an active everyday life. Participants in the control group were given quotes and writing exercises on the topic of how to be active in everyday life and which tips can help with an active everyday life. The results did not show significantly higher values in pursuit of sporting challenge and self-efficacy in the intervention group. However, an exploratively tested significant moderation effect of health status on the mean group differences in self-efficacy was found. These results led to the interpretation that the identity-reframing intervention was less beneficial for self-efficacy in individuals with poor health status compared to the control intervention than in individuals with better health status. With regard to our study goal, we were unable to show that our identity-reframing intervention was more effective than our active control condition in promoting the pursuit of sporting challenge and self-efficacy.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
aktives Altern identity-reframing Intervention körperliche Aktivität Selbstwirksamkeit
Schlagwörter
(Englisch)
active ageing identity-reframing intervention physical activity self-efficacy
Autor*innen
Julia Egg
Haupttitel (Deutsch)
Aktiv im Alter?
Hauptuntertitel (Deutsch)
Förderung des Strebens nach sportlicher Herausforderung und der Selbstwirksamkeit bei älteren Erwachsenen durch eine identity-reframing Intervention
Paralleltitel (Englisch)
Active in old age?
Paralleluntertitel (Englisch)
promoting the pursuit of sporting challenge and self-efficacy in older adults through an identity reframing intervention
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
93 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Jana Nikitin
Klassifikation
77 Psychologie > 77.58 Alterspsychologie
AC Nummer
AC17149886
Utheses ID
70749
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
