Detailansicht

Die Stellung und das Ansehen der Dienstmagd in Traktaten des 18. Jahrhunderts
Anabel Carina Geyer
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Lehramt Sek (AB) Unterrichtsfach Deutsch Unterrichtsfach Geschichte und Politische Bildung
Betreuer*in
Julia Heinemann
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.76318
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-16023.36404.219953-9
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit dem Ansehen und der Stellung der Dienstmagd in Traktaten des 18. Jahrhunderts. Bereits seit mehreren hunderten Jahren bestehen diverse Vorurteile, die sich im Speziellen gegen Dienstmägde richten. Der Text untersucht diese und behandelt den sogenannten „Dienstmägdediskurs“ und versucht zu klären, ob Dienstmägde aufgrund ihrer gesellschaftlichen Stellung, wegen ihres Geschlechts oder wegen der Kombination beider in den Fokus zahlreicher Kritiker rücken. Hierfür werden Traktate aus dem 18. Jahrhundert herangezogen, die in die Bereiche „Mägdeschelte“ oder „Mägdelob“ eingeteilt werden. Aus diesen Schriften werden dann Aussagen ausgewählt, die die folgenden Kategorien umfassen: Kleidung und Äußeres, sexuelle Beziehungen zu Männern, verbrecherisches und unmoralisches Verhalten sowie Freizeitbeschäftigungen der Dienstmagd. Durch die wissenschaftlichen Methoden des Close Readings und der Intersektionalen Analyse wird geklärt, wieso Mägde vor allem in diesen Bereichen attackiert werden und ob es in denselben Bereichen ebenfalls Beschwerden über Männer desselben Standes beziehungsweise Frauen eines höheren Standes gibt. Dadurch soll ermittelt werden, weswegen sich diese Kritiken insbesondere gegen Dienstmägde richten.
Abstract
(Englisch)
This thesis deals with the reputation and position of the servant girl in tracts from the 18th century. Various prejudices have existed for several hundred years, particularly directed against maids. The text examines these and deals with the so-called "maidservant discours" and attempts to clarify whether servantmaids are the focus of numerous critics because of their social position, because of their gender or because of a combination of both. For this purpose, treatises from the 18th century are used, which are divided into the areas "Mägdeschelte" or "Mägdelob". Statements are then selected from these writings that include the following categories: clothing and appearance, sexual relations with men, criminal and immoral behavior and pastimes of the maid. The scientific methods of close reading and intersectional analysis clarify why maids are primarily attacked in these areas and whether there are also complaints about men of the same class or women of a higher class in the same areas. This is intended to determine why these criticisms are particularly directed against maids.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Dienstmagd Mägdediskurs Frauengeschichte
Autor*innen
Anabel Carina Geyer
Haupttitel (Deutsch)
Die Stellung und das Ansehen der Dienstmagd in Traktaten des 18. Jahrhunderts
Paralleltitel (Englisch)
The position and the reputation of the servantmaid in tracts from the 18th century
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
81 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Julia Heinemann
Klassifikationen
15 Geschichte > 15.08 Sozialgeschichte ,
15 Geschichte > 15.60 Schweiz. Österreich-Ungarn. Österreich
AC Nummer
AC17249076
Utheses ID
70824
Studienkennzahl
UA | 199 | 506 | 511 | 02
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1