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Selbstbewusstsein, Attraktivität und Priming im Zusammenhang mit Untreue in Partnerschaften
Christina Schweinzer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Andreas Hergovich
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.7855
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30176.85543.942270-3
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Diplomarbeit untersucht Untreue in Partnerschaften im Zusammenhang mit drei Variablen: Selbstbewusstsein, Attraktivität (subjektive und objektive) und Priming. Selbstbewusstsein, durch die „Rosenberg Self-Esteem Scale“ erhoben, zeigt einen positiven Zusammenhang mit sexueller Untreue in der nahen Vergangenheit bei „flirten“, „küssen“, „Petting“ und „One-Night-Stand“. Außerdem scheint diese Kovariate einen neutralisierenden Einfluss auf die Attraktivitätsbeurteilung von Männerbildern durch Frauen auszuüben. Weitere Berechnungen ergeben jedoch keine signifikanten Ergebnisse, weshalb der Einfluss des Selbstbewusstseins relativ klein zu sein scheint und durch andere, wichtigere Variablen überlagert wird. Subjektive Attraktivität (durch die Attraktivität des eigenen Gesichts, des eigenen Körpers und die generelle selbst eingeschätzte Attraktivität erhoben) zeigt einen positiven Zusammenhang mit „flirten“ in der nahen Vergangenheit. Objektive Attraktivität (Fotos der Testpersonen wurden durch neun Beurteiler hinsichtlich Attraktivität bewertet) ergibt einen negativen Zusammenhang mit „inniger Liebe“. Der Einbezug beider Kovariaten ändert die Ergebnisse bei den Beurteilungen dreier Männerbilder durch Frauen (Attraktivitätsbewertung, Einschätzung einer sexuellen Affäre und einer Liebesbeziehung). Die objektive Attraktivität erweist sich im Vergleich mit der subjektive Attraktivität von größerer Bedeutung, wobei beide Variablen keine große Rolle zu spielen scheinen. Der neuartige Versuch, Testpersonen anhand von Satzkonstruktionsaufgaben auf Sex zu primen, funktionierte leider nicht in der durchgeführten Art. Die Anzahl sexueller Elemente in den von den Testpersonen selbst verfassten Geschichten unterscheidet sich nicht in VG und KG. Vermutlich wurde die Manipulation durchschaut. Abschließend werden folgende Variablen im Zusammenhang mit Untreue analysiert: Geschlecht, Alter, Beziehungsstatus, Partnerschaftszufriedenheit und Einstellung zu Untreue. Verbesserungsmöglichkeiten und Anmerkungen zu weiterführenden Untersuchungen werden diskutiert.
Abstract
(Englisch)
The present study investigates the relation between infidelity and three blocks of independent variables: self-esteem, subjective and objective attractiveness, and priming. Self-esteem, measured by Rosenberg’s “Self-Esteem Scale”, shows a positive correlation to sexual infidelity in the past concerning the variables “flirting”, “kissing”, “Petting” and “One-Night-Stand”. In addition, this covariate seems to have a positive effect on the evaluation process of men’s attractiveness estimated by women. However, further analyses don’t produce significant results, for which the effect of self-esteem seems to be relatively small and easily override by other variables of greater importance. Subjective attractiveness (measured by attractiveness of one’s own face, one’s own body and general self-estimated attractiveness) shows a positive relationship to “flirting” in the past. Objective attractiveness (nine evaluators estimated the attractiveness of participant’s photos) yields a negative correlation to “deep love”. The inclusion of both covariates changes results in women’s judgments concerning three model photos of men (evaluation of attractiveness, probability of a sexual affair and love relationship). Objective attractiveness turns out to be more important than subjective attractiveness, although both variables are not playing a major role. The new attempt to prime participants to the concept of sex through scrambled-sentence tasks didn’t work out the performed way. The quantity of sexual elements in the stories written by participants doesn’t differ between the experimental group and the control group. Presumably the manipulation was too evident and therefore reaching the level of consciousness, which concluded in contrasting effects. Last but not least, the following variables are being analyzed in relation to infidelity: gender, age, relationship status, relationship satisfaction, and attitudes towards infidelity. Possibilities for improvements and remarks for future studies are discussed.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Sexual and emotional infidelity self-esteem subjective and objective attractiveness priming
Schlagwörter
(Deutsch)
Sexuelle und emotionale Untreue Selbstbewusstsein subjektive und objektive Attraktivität Priming
Autor*innen
Christina Schweinzer
Haupttitel (Deutsch)
Selbstbewusstsein, Attraktivität und Priming im Zusammenhang mit Untreue in Partnerschaften
Paralleltitel (Englisch)
Self-esteem, attractiveness, and priming in relation to infidelity in partnerships
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
147 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Andreas Hergovich
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.63 Soziale Interaktion, Soziale Beziehungen ,
77 Psychologie > 77.69 Sozialpsychologie: Sonstiges ,
77 Psychologie > 77.85 Sexualpsychologie
AC Nummer
AC08098034
Utheses ID
7084
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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