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Die Zisterzienser in Viktring
die kunstgeschichtliche Bedeutung des ehemaligen Stiftes, das gesellschaftliche Wirken der Mönche und Eigentümer im Wandel von fast 900 Jahren
Herbert Schwei
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Kunstgeschichte
Betreuer*in
Mario Schwarz
DOI
10.25365/thesis.75957
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-26247.42977.101212-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Schlichtheit, Armut und Funktionalität sollen Kriterien, die die mittelalterlichen Klosterbauten der Zisterzienser ebenso kennzeichnen wie die monumentale Größe und ästhetische Raumwirkung aller Bauten, sein. Selbst einfache Raumteile wie eine Vorhalle, die Küche oder Vor-ratsräume erfahren in vielen Zisterzienserklöstern eine monumentale, aber unwirtliche Gestaltung, die weit über ihre Funktionalität hinausgeht. Diese Forschungsarbeit widmet sich der zisterziensischen Architektur, ausgehend von der Primarabtei Morimond, insbesondere der nahezu 1000 Kilometer entfernten Filiation Weiler-Bettnachs in Viktring nahe Klagenfurt. Stift Viktring, seine Gründungsgeschichte, seine monastische Geschichte, seine kunstgeschichtliche Bedeutung in Architektur und Ausstattung und letztlich seine Nachnutzung nach dessen Aufhebung 1786 stehen im Fokus der nachfolgenden Kapitel. Zu Beginn dieser Arbeit stellen sich Fragen vor allem bezogen auf den ursprünglichen Grundriss- und Raumfolgedispositio-nen in Entwicklung des sogenannten „Bernhardinische Idealplans“ oder des “Bernhardinischen Bauzwangs”. In der Folge können Entwicklungen von der romanischen Klosterarchitektur über gotische Hauptelemente hin zur kolossalen Neugestaltung in feudalistischer Barockarchitektur dargestellt werden. Um dies nachvollziehen zu können, wurden die vorherrschenden Baustile in verschiedenen Zisterzienserklöstern und deren Klosterkirchen untersucht und dargestellt, um anschließend auf Viktring selbst eingehen zu können. Die Untersuchung zeigt, dass die Abteien auf französischem Mutterboden ebenfalls weitgehend dem ordenseigenen Idealplan folgen. Abweichungen finden sich primär in den unterschiedlich gewählten Chorlösungen, deren Erweiterungen und notwendigen Ausstattungen. Die einzig erhaltene zeichnerische Dokumentation, die auch Rückschlüsse auf den Urbestand und somit auf die Affinität zum Zisterziensischen Idealplan zulässt, sind Planzeichnungen Joseph Mellings, die er nach Auflösung des Klosters Viktring durch die neuen Besitzer in Auftrag bekommen hatte. Diese lassen auch Rückschlüsse auf den Urbestand und somit auf die Affinität zum Zisterziensischen Idealplan zu. Wie sehr Neugestaltung und -nutzung im Einklang mit zeitgenössischem Denkmalschutz an der historischen Bausubstanz in Viktring sichtbar wurden, wird abschließend mit Bewunderung betont.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Mittelalterliche Klosterarchitektur Zisterzienserstift Viktring
Autor*innen
Herbert Schwei
Haupttitel (Deutsch)
Die Zisterzienser in Viktring
Hauptuntertitel (Deutsch)
die kunstgeschichtliche Bedeutung des ehemaligen Stiftes, das gesellschaftliche Wirken der Mönche und Eigentümer im Wandel von fast 900 Jahren
Paralleltitel (Englisch)
The Cistercians in Viktring
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
117 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Mario Schwarz
Klassifikationen
20 Kunstwissenschaften > 20.30 Kunstgeschichte. Allgemeines ,
20 Kunstwissenschaften > 20.89 Kunstgeschichte. Sonstiges
AC Nummer
AC17205581
Utheses ID
70916
Studienkennzahl
UA | 066 | 835 | |
