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Zurück zum Beton
politische Theorie zwischen gestärkter Materie und geschwächter Form
Rainer Stummer
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Politikwissenschaft
Betreuer*in
Oliver Marchart
Mitbetreuer*in
Matthias Flatscher
DOI
10.25365/thesis.75912
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-17144.63025.963980-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Masterarbeit verfolgt die Zielsetzung zwei gegenwärtige Theoriediskurse – namentlich den Postfundamentalismus und den Neomaterialismus – auf produktive Weise gegenseitig zu befragen und zu supplementieren. Dabei wird auf ontologischer Flughöhe der Frage nachgegangen, wie das Sein der Materie zu denken ist, sowie auf ontischer Ebene anhand des Baustoffes Beton versucht mögliche Antworten zu geben, die die Einbeziehung von materieller Umwelt in konkrete politische Projekte erlaubt. Der erste Abschnitt dieser Arbeit thematisiert daher mit Martin Heidegger eine gemeinsame Referenz vieler postfundamentalistischer und neomaterialistischer Autor*innen (1.1), um im weiteren die Gemeinsamkeiten der Projekte instabiler Ontologien herausstreichen zu können (1.2), sowie eine Folgenabschätzung für den ontischen Bereich der Politik treffen zu können (1.3). Der zweite Abschnitt widmet sich sodann drei Einzelpositionen postfundamentalistischer und neomaterialistischer Denker*innen – Jane Bennett (2.1), Elizabeth Povinelli (2.2) und Ernesto Laclau (2.3) – und versucht die Kompatibilität der jeweiligen Projekte mit einem Denken der Materialität von umstrittenen Gründen auszuloten. Insbesondere durch den Entwurf eines Denkens der Vorletzbarkeit von Gründen gelangt diese Arbeit zu dem Schluss, dass eine ontologische Betrachtung von Materie als passiv und selbstgenügsam zugunsten eines politischen Projektes der Demokratisierung von öffentlichen Räumen zurückgelassen werden muss.
Abstract
(Englisch)
This master’s thesis aims at reciprocally and productively interrogating and supplementing to contemporary discourses in political theory, namely Postfoundationalism and Neomaterialism. On an ontological level the question of how to conceptualize the being of matter is posed, whereas on the ontic level the building material concrete will serve the attempt of finding possible answer allowing for an incorporation of material environments into specific political projects. The first section of the thesis is devoted to Martin Heidegger as a shared reference point between postfoundationalist and neomaterialist authors (1.1), in order to highlight the commonalities between different projects of unstable ontologies (1.2), as well as to provide an impact assessment of these ontologies for the ontic sphere of politics (1.3). The second section focusses on three individual positions from postfoundational and neomaterialist traditions – Jane Bennett (2.1), Elizabeth Povinelli (2.2) and Ernesto Laclau (2.3) – and aims to inquire into each of these position’s compatibility with the idea of materiality of contested grounds. Through the conception of the term penultimability of grounds this thesis arrives at a preliminary conclusion that an ontological view of matter as passive and self-sufficient is to be abandoned to be able to meaningfully pursue a political project of democratizing public space.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Beton Neomaterialismus Postfundamentalismus Materialität politische Ontologie Materie Form Vorletzbarkeit
Schlagwörter
(Englisch)
concrete New Materialism Postfoundationalism materiality political ontology matter form penultimability
Autor*innen
Rainer Stummer
Haupttitel (Deutsch)
Zurück zum Beton
Hauptuntertitel (Deutsch)
politische Theorie zwischen gestärkter Materie und geschwächter Form
Paralleltitel (Englisch)
Back to concrete
Paralleluntertitel (Englisch)
political theory between strenghtened matter and weakened form
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
117 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Oliver Marchart
AC Nummer
AC17194135
Utheses ID
71072
Studienkennzahl
UA | 066 | 824 | |
