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Auswirkungen einer Identity Reframing-Intervention auf das Streben nach kognitiver Aktivität bei älteren Menschen
Marie Seelke
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Jana Nikitin
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.76099
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-19532.54638.462838-6
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Hintergrund. Aufgrund der häufig negativen Konnotation des Älterwerdens und dessen Auswirkungen auf ältere Erwachsene, war das Ziel dieser Studie, Wege zu finden, um negative Ansichten über das Alter zu überwinden. Wenn ältere Menschen negativen Vorurteilen ausgesetzt sind, beeinflusst dies die Selbstwirksamkeit und führt dazu, dass sich diese Personen weniger zutrauen. Als Folge daraus, kann es passieren, dass sich ältere Menschen weniger kognitiv betätigen und sich dies negativ auf ihre kognitive Leistungsfähigkeit auswirkt. Stattdessen sollten positive Gedanken über die psychologischen Stärken, die mit dem Älterwerden einhergehen, gefördert werden. Um der Verschlechterung kognitiver Leistungen entgegenzuwirken, ist es wichtig die negative Einstellung der Gesellschaft über ältere Erwachsene zu bekämpfen. Darüber hinaus ist es von Bedeutung, aufzuklären, welche Interventionen gegen negative Altersstereotype helfen können. Methode. Diese Onlinestudie wollte mithilfe einer Identity Reframing Intervention (dt. Veränderung der Sichtweise auf die eigene Identität) von älteren Erwachsenen zwischen 60 und 80 Jahren, herausfinden, ob die Versuchspersonen der Interventionsgruppe mehr nach kognitiven Herausforderungen streben als die Versuchspersonen der Kontrollgruppe. 104 Versuchspersonen nahmen an der Studie teil, wobei der Altersdurchschnitt bei 66 Jahren lag. Es wurden 54.81% Männern und 45.19% Frauen befragt. Die Studie enthielt eine Experimentalgruppe (n= 53) mit einer Identity Reframing Intervention und eine Kontrollgruppe (n= 51) mit einer einfachen Motivationsintervention. Ergebnisse. Mithilfe eines Mann-Whitney-U-T-tests für unabhängige Stichproben wurden die Mittelwerte der beiden Gruppen miteinander verglichen. Es zeigte sich mit einem p-Wert von p=.389 kein signifikanter Unterschied zwischen der Experimentalgruppe und der Kontrollgruppe. Bei einer ANCOVA zeigten die Variablen gegenwärtige psychische Gesundheit und gegenwärtige körperliche Gesundheit signifikante Ergebnisse. Diskussion. Dies war die erste Studie mit einer Identity Reframing Intervention für ältere Erwachsene. In der vorliegenden Studie konnte die Identity Reframing Intervention keinen signifikanten Unterschied bei dem Streben nach kognitiver Herausforderung erzielen. Jedoch konnte man sehen, dass die gegenwärtige psychische und körperliche Gesundheit das Streben nach kognitiver Herausforderung beeinflusst hat. Da die Forschung an älteren Erwachsenen von großem Interesse ist, helfen auch die Ergebnisse dieser Studie um zukünftige Untersuchungen entsprechend zu adaptieren.
Abstract
(Englisch)
Background. Due to the often negative connotation of aging and its effects on older adults, the aim of this study was to find ways to overcome negative views about aging. When older people are exposed to negative stereotypes, it affects their self-efficacy and leads them to doubt themselves. As a result, older adults may engage less in cognitive activities, which can negatively impact their cognitive performance. Instead, positive thoughts about the psychological strengths associated with aging should be promoted. To counteract the decline in cognitive performance, it is important to combat society’s negative attitudes towards older adults. Furthermore, it is important to educate on interventions that can help against negative age stereotypes. Method. This online study aimed to determine whether older adults between 60 and 80 years old, who underwent an Identity Reframing Intervention, would strive for more cognitive challenges compared to those in the control group. 104 participants took part in the study, with an average age of 66 years. 54.81% were male and 45.19% were female. The study included an experimental group (n=53) with an Identity Reframing Intervention and a control group (n=51) with a motivation intervention. Results. Using a Mann-Whitney-U test for independent samples, the means of the two groups were compared. With a p-value of p=.389, no significant difference was found between the two groups. In an ANCOVA, the variables of current mental health and current physical health were found to be significant. Discussion. This was the first study using an Identity Reframing Intervention for older adults. In this study, the Identity Reframing Intervention did not show a significant difference in the pursuit of cognitive challenges. However, it was observed that current mental and physical health influenced the pursuit of cognitive challenges. As research on older adults is of great interest, the results of this study will also help to adapt future investigations accordingly.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
ältere Erwachsene kognitive Fähigkeiten Identity Reframing Intervention
Autor*innen
Marie Seelke
Haupttitel (Deutsch)
Auswirkungen einer Identity Reframing-Intervention auf das Streben nach kognitiver Aktivität bei älteren Menschen
Paralleltitel (Englisch)
Effects of an identity reframing intervention on cognitive pursuit in older people
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
73 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Jana Nikitin
Klassifikation
77 Psychologie > 77.58 Alterspsychologie
AC Nummer
AC17217802
Utheses ID
71110
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1