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Visual orienting in infancy as a predictor of cognitive development
Valerie Ariane August
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Stefanie Höhl
DOI
10.25365/thesis.75966
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-19580.55407.315291-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
In der vorliegenden Studie wird der Zusammenhang zwischen offener exogener Orientierung und der späteren kognitiven Entwicklung untersucht. In einem Längsschnittdesign wurden die exogene Aufmerksamkeitsorientierung im Alter von 6 und 12 Monaten mit einer auf Blickverhalten basierenden Aufgabe, und die kognitive Entwicklung mit der deutschen Version der Bayley Scales-III im Alter von 24 Monaten, untersucht. Die Studie wurde im Rahmen eines Projekts der Wiener Kinderstudien an der Universität Wien durchgeführt. Es wurde erwartet, dass die Latenzzeiten in der offenen exogenen Orientierung negativ mit der späteren kognitiven Entwicklung korrelieren würden und, dass es eine signifikante Verbesserung (d.h. Verringerung) der Latenzzeiten von 6 auf 12 Monate geben würde. Darüber hinaus wurde angenommen, dass die als "visuell" identifizierten Items des kognitiven Bayley-III eine stärkere negative Korrelation mit den Latenzzeiten von T2 aufweisen würden als alle kognitiven Items zusammen. Es wurden keine Belege für diese Hypothesen gefunden. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass andere Faktoren als die offene exogene Orientierung eine größere Rolle bei der Vorhersage der späteren kognitiven Entwicklung spielen könnten oder dass andere Methoden besser geeignet sind, diese Effekte zu untersuchen. Insgesamt unterstreicht die Studie die Komplexität der Entwicklung des Sehverhaltens von Kleinkindern und weist auf die Notwendigkeit eines umfassenderen Verständnisses der Faktoren hin, die die kindliche Kognition beeinflussen.
Abstract
(Englisch)
The present study investigates the relationship between overt exogenous orienting and later cognitive development. In a longitudinal design, the exogenous attention orienting with a looking behaviour-based task at 6 and 12 months, and cognitive development with the German version of the Bayley Scales-III at 24 months was investigated. The study was conducted as part of a Wiener Kinderstudien project at the University of Vienna. It was expected that latencies in overt exogenous orientation would be negatively correlated with later cognitive development, and that there would be a significant improvement (i.e. decrease) of latencies between 6 months and 12 months. Furthermore, it was hypothesised that the items of the cognitive Bayley-III identified as ‘visual’ would show a stronger negative correlation with the latencies of T2 than all cognitive items. I did not find evidence to support these hypotheses. The results suggest that factors other than overt exogenous orientation may play a greater role in predicting later cognitive development, or that other methods may be better suited to investigate these effects. Overall, the study emphasises the complexity of the visual behaviour development in infants, and points to the need for a more comprehensive understanding of the factors that shape infant cognition.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
visuelle Aufmerksamkeit visuelle Orientierung exogene Aufmerksamkeit exogene Orientierung visuelle Entwicklung bei Kindern Bayley Scales-III
Schlagwörter
(Englisch)
visual attention visual orienting exogenous attention exogenous orienting
Autor*innen
Valerie Ariane August
Haupttitel (Englisch)
Visual orienting in infancy as a predictor of cognitive development
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
44 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Stefanie Höhl
Klassifikation
77 Psychologie > 77.53 Entwicklungspsychologie. Allgemeines
AC Nummer
AC17206213
Utheses ID
71118
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
