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Das regulatorische Umfeld der Vertragsgestaltung bei Verwendung von Building Information Modeling (BIM)
Maximilian Nikolaus Weselik
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang Wohn- und Immobilienrecht (LL.M.)[Vollzeit]
Betreuer*in
Helmut Ofner
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.75889
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-23840.54688.570519-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die bisher vorwiegend im Ausland erprobte und in Österreich noch weitgehend neuartige Planungsmethode, auf einem digitalen Fundament ein virtuelles Modell eines Bauwerkes zu erstellen, wird auch in Österreich vor allem bei größeren und öffentlichen Bauprojekten zunehmend Bedeutung erlangen. Dies wird alle relevanten Bereiche der Bauprojektentwicklung, der Kostenverfolgung, aber auch die juristische Vertragsgestaltung maßgeblich beeinflussen. Building Information Modeling (oder kurz „BIM“) als Methode zur vernetzten und kooperativen Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Gebäuden besticht vor allem mit den Möglichkeiten, auftretende Mängel, Verzögerungen oder sonstige Leistungsstörungen in der Errichtungsphase von Bauwerken besonders frühzeitig erkennbar zu machen. Bei BIM Projekten wird in der Regel sehr umfassend, und dies wirft für diese Masterarbeit juristisch interessante Fragestellungen auf, bereits in der Planungsphase sowie während der Errichtung und des nachfolgenden Betriebes von Gebäuden mit BIM gearbeitet. Dabei ergeben sich interessante rechtliche Haftungsfragen („Wer haftet, wenn sich beispielsweise eine von einem Fachplaner via BIM-Modell ursprünglich fehlerfrei entwickelte TGA-Planung infolge nachfolgend vom Architekten vorgenommenen Änderungen an der Gebäudestruktur automatisch ändert und dadurch Planungsziele nicht oder nur mehr teuer umsetzen lassen?“ oder „Kann das durch einseitig vorgenommene nachträgliche BIM Projekteingriffe entstehende Haftungsrisiko einfach zur Gänze auf den BIM-Manager übertragen werden?“) Im Rahmen dieser Masterarbeit wird über das allgemein geltende Werkvertragsrecht des ABGB hinausgehend untersucht werden, ob und in welcher Weise sich BIM-Projekte an Hand der in der Praxis bedeutsamen rechtlichen ÖNORM B 2110 Allgemeine Vertragsbestimmungen für Bauleistungen, Werkvertragsnorm sowie der Judikatur des Obersten Gerichtshofes rechtlich bewältigen lassen. Neben dem Kern der Arbeit, Haftungsfragen und Probleme der Haftungszuordnung bei BIM Projekten zu klären, werden in etwaigen Vergütungsfragen der am Bau Beteiligten untersucht, inwieweit bei BIM-Projekten der Abrechnungsprozess unter Zuhilfenahme konstruktiver Leistungsbeschreibungen vereinfacht werden kann.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Building Information Modeling (BIM) Haftungsfragen Vergütungsfragen Leistungsstörungsrecht Bauprojektentwicklung Vernetzte Planung kooperative Planung Haftungsrisiken Honorarordnung für Architekten und Ingenieure ÖNORM B 2110 Geistiges Eigentum Urheberrecht Smart Cities Datenanalysetools BIM-Planungsmethode
Autor*innen
Maximilian Nikolaus Weselik
Haupttitel (Deutsch)
Das regulatorische Umfeld der Vertragsgestaltung bei Verwendung von Building Information Modeling (BIM)
Paralleltitel (Englisch)
The regulatory environment for drafting contracts when using Building Information Modeling (BIM)
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
103 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Helmut Ofner
Klassifikation
86 Recht > 86.60 Raumordnungsrecht. Baurecht
AC Nummer
AC17193071
Utheses ID
71205
Studienkennzahl
UA | 992 | 361 | |
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