Detailansicht

A psychological perspective on self-determined digital technology use
conceptualizing, measuring, and understanding young people's digital maturity
Franziska Laaber
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Doktoratsstudium Naturwissenschaften: Psychologie
Betreuer*in
Arnd Florack
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.76502
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-26636.52108.633997-6
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Digitale Technologien bergen sowohl Risiken als auch Chancen für junge Menschen. Die bisherige Forschung hat sich hauptsächlich auf die negativen Auswirkungen von Bildschirmzeit und digitaler Abhängigkeit auf junge Menschen konzentriert. Mit dieser Dissertation habe ich versucht, die aktuelle Literatur über die Nutzung von Technologien durch Jugendliche zu erweitern, indem ich ihre vielschichtige Natur über die Bildschirmzeit und die Abhängigkeit hinaus in Betracht gezogen habe. Das erste Ziel dieser Dissertation war es daher, die digitale Reife von Jugendlichen als eine neue Sichtweise zu konzeptualisieren, die sich auf die Art und Weise der Nutzung fokussiert, und ein reliables und valides Maß für die digitale Reife zu entwickeln. Basierend auf Theorien der psychosozialen Reife und Selbstbestimmungstheorie definiere ich digitale Reife als die Fähigkeiten und Einstellungen, die es jungen Menschen ermöglichen, digitale Technologien für ihre individuelle Entwicklung (Wachstum) und soziale Integration (Anpassung) zu nutzen. In zwei Studien mit Jugendlichen habe ich den Digital Maturity Inventory (DIMI) für Jugendliche entwickelt und seine Konstruktvalidität bestätigt. Zusammenhänge zwischen digitaler Reife mit Persönlichkeitsmerkmalen, die persönliche Reife widerspiegeln, und mit problematischer Gerätenutzung, haben das Konstrukt in dessen nomologischen Netzwerk verortet. Das zweite Ziel dieser Dissertation war es, die Ergebnisse und Prozesse der digitalen Reife zu untersuchen. Zwei Studien mit Jugendlichen zeigten, dass digitale Reife positiv mit instrumenteller Gerätenutzung und verschiedenen Formen des Wohlbefindens zusammenhängt und dass die Befriedigung und Frustration psychologischer Bedürfnisse diese Beziehungen teilweise erklären. Das dritte Ziel befasste sich mit den Determinanten und potenziellen Umwelteinflüssen auf die digitale Reife. Eine Studie mit einer großen Stichprobe von Eltern-Kind-Dyaden zeigte, dass Jugendliche mit höherem sozioökonomischem Hintergrund tendenziell eine höhere digitale Reife aufweisen, weil ihre Eltern sie bei der Nutzung von Technologie eher unterstützen. Meine Arbeit hat zwar die Grundlage für das Verständnis der digitalen Reife gelegt, die Untersuchung kausaler Zusammenhänge bleibt jedoch ein Ziel für zukünftige Studien. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass meine Forschung die Bedeutung der digitalen Reife hervorhebt und das Wissen über die Art und Weise, wie junge Menschen Technologie nutzen, erweitert, was es wert ist, in Zukunft weiter erforscht zu werden.
Abstract
(Englisch)
Digital technologies present both risks and opportunities for young people. Previous research has mainly focused on the negative effects of screen time and digital addiction on young people. With this dissertation, I sought to advance the current literature on youth technology use by considering its nuanced nature beyond screen time and addiction. Thus, the first objective of this dissertation was to conceptualize young people’s digital maturity as a novel perspective emphasizing how technology is used, and to develop a reliable and valid measure of digital maturity. Drawing from psychosocial maturity and self-determination theory, I defined digital maturity as the capabilities and attitudes that enable adolescents to use digital technologies for individual development (growth) and social integration (adjustment). In two studies with adolescents, I developed the Digital Maturity Inventory (DIMI) for adolescents and confirmed its construct reliability. By linking digital maturity to personality traits that reflect personality maturity and to problematic device use, I positioned the construct within its nomological network. The second objective of this dissertation was to examine the outcomes and processes of digital maturity. Two studies of adolescents showed that digital maturity was positively related to instrumental device use, and various forms of well-being, and that psychological need satisfaction and frustration partially explained these relationships. The third objective addressed antecedents of digital maturity and sought to examine environmental influences on digital maturity. In a study of a large sample of parent-adolescent dyads I found that adolescents from higher socioeconomic backgrounds tended to have higher levels of digital maturity because their parents were more likely to support them in using technology. While my work has laid the groundwork for understanding digital maturity, testing causal relationships remains a goal for future studies. Overall, my research underscores the importance of digital maturity and adds to what is known about how young people use technology, which is worthy of further investigation in the future.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Digitale Reife Informations- und Kommunikationstechnologien IKT Digitale Technologien Selbstbestimmungstheorie Wohlbefinden Jugendliche Digital Maturity Inventory
Schlagwörter
(Englisch)
Digital Maturity Information and communication technology ICT Digital technologies Self-determination theory Well-Being Adolescents Digital Maturity Inventory
Autor*innen
Franziska Laaber
Haupttitel (Englisch)
A psychological perspective on self-determined digital technology use
Hauptuntertitel (Englisch)
conceptualizing, measuring, and understanding young people's digital maturity
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
110 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*innen
Oliver Büttner ,
Peter N.C. Mohr
Klassifikation
77 Psychologie > 77.69 Sozialpsychologie. Sonstiges
AC Nummer
AC17284837
Utheses ID
71257
Studienkennzahl
UA | 796 | 605 | 298 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1