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Digitale Kompetenzen an der Schnittstelle von Schule und Arbeitswelt
Ana Mir
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Christian Korunka
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.75956
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-28952.52474.868453-7
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Digitalisierung verlangt Arbeitnehmer:innen neue Kompetenzen ab, und es liegt am Schulwesen, junge Menschen auf diese veränderte Arbeitswelt vorzubereiten. Die Vermittlung digitaler Kompetenzen ist entscheidend, aber Debatten im Zusammenhang mit dem Lehrplan des neu im Schuljahr 2022/23 eingeführten Pflichtfachs Digitale Grundbildung zeigen, dass es noch keinen Konsens darüber gibt, welche Inhalte vermittelt werden sollen. Digitale Kompetenzen bewegen sich hierbei im Spannungsfeld zwischen kritischer Medienkompetenz und praktischer Informatikkompetenz. Die vorliegende Studie untersucht im Rahmen von fünf Fokusgruppen, welche Inhalte unterschiedliche Stakeholder (Arbeitgeber:innen, Lehrkräfte, Schulabgänger:innen) im Zusammenhang mit digitaler Kompetenz für relevant erachten. Die resultierenden Transkripte wurden mittels einer strukturierenden Inhaltsanalyse ausgewertet. Die strukturierenden Kategorien wurden entsprechend des DigComp 2.3 AT-Modells für digitale Kompetenzen entwickelt. Die Ergebnisse zeigen, dass Arbeitgeber:innen einen Schwerpunkt auf grundlegende Anwendungskompetenzen und dem Verständnis digitaler Konzepte sowie den Kompetenzbereich Kommunikation, Interaktion und Zusammenarbeit legen. Lehrkräfte betonen hingegen den kritischen Umgang mit Informationen und Daten im Sinne der Medienkompetenz und sehen die Vermittlung von überfachlichen Bürgerschaftskompetenzen an oberster Stelle. Schulabgänger:innen sehen eigene Lücken im Bereich des Umgang mit Informationen und Daten. Zudem wird sowohl von Schulabgänger:innen als auch von Arbeitgeber:innen der Wunsch danach geäußert, dass Schule zeitgemäßere Inhalte vermittelt, besonders im Umgang mit den neuesten Technologien und Anwendungen. Zwar setzen Unternehmen Schritte zum Ausgleich von Kompetenzlücken, jedoch zeigen die Ergebnisse, dass es einer engeren Zusammenarbeit zwischen Bildungswesen und Arbeitgeber:innen bedarf, um den Ansprüchen beider Seiten gerecht zu werden, und sicherzustellen, dass die Ausbildung aktuelle und zukünftige Anforderungen der Arbeitswelt adressiert.
Abstract
(Englisch)
Digitalisation demands new competencies from employees and it is up to educational institutions to prepare young people for this changing work environment. Teaching digital competences is crucial, but debates surrounding the curriculum for the new compulsory subject “Digitale Grundbildung” introduced in the 2022/23 school year show that there is still no consensus on what content should be taught. Digital competences are caught between critical media competences and practical IT competences. This study uses five focus groups to analyse what content different stakeholders (employers, teachers, graduates) consider relevant in the context of digital competence. The resulting transcripts were analysed using a structuring content analysis. The structuring categories were developed according to the DigComp 2.3 AT model for digital competences. The results show that employers emphasise basic application skills and understanding of digital concepts as well as communication, interaction and collaboration in digital environments. Teachers, on the other hand, emphasise critical handling of information and data in terms of media literacy and prioritise teaching of transversal citizenship skills. Graduates see their own skill gaps, in dealing with information and data. In addition, both graduates and employers express the desire for schools to teach more up-to-date content, regarding the latest technologies and applications. While companies are taking steps to compensate for skills gaps, the results show that there is a need for closer cooperation between educational institutions and employers to meet the needs of both sides and to ensure that schooling addresses current and future requirements of the workplace.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
digitale Kompetenzen Kompetenzen des 21. Jahrhunderts Digitalisierung
Autor*innen
Ana Mir
Haupttitel (Deutsch)
Digitale Kompetenzen an der Schnittstelle von Schule und Arbeitswelt
Paralleltitel (Englisch)
Digital competences at the intersection of school and the workplace
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
85 Seiten, 220 ungezählte Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christian Korunka
Klassifikation
77 Psychologie > 77.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen
AC Nummer
AC17205558
Utheses ID
71260
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1