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Im Fluss zum Erfolg
psychomotorische Übungen im Wasser zur Steigerung des subjektiven Wohlbefindens
Regina Rendl
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang Psychomotorik
Betreuer*in
Otmar Weiß
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.75816
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30932.53724.683379-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Schwimmen als stetiger Teil der Menschheit unterlag einem kontinuierlichen Wandel von der anfänglichen Nahrungsbeschaffung über den Einsatz als Waffe bzw. zur Verteidigung bis hin zum Wettkampfsport. Schwimmen erfährt Synonyme wie Nahrung, Bildung, Überleben, Verteidigung und Waffe, Baden und Hygiene, Wettkampfsport und Vergleich bis hin zu Integration und Inklusion, Meditation und Rehabilitation. Studien zeigen, dass ein lebenslanges Schwimmen zu physiologischen Anpassungen über Generationen wie auch zu einer Adaption der Sehschärfe unter Wasser beim Schwimmen ohne Schwimmbrillen beiträgt. Schwimmen hat im Gegensatz zu anderen Sportarten den Vorteil, dass durch die physikalischen Eigenschaften des Wassers und die Unabhängigkeit von gesprochener Sprache eine umfassende Integration und Inklusion ermöglicht wird. Deshalb ist es Ziel der Arbeit psychomotorische (Schwimm)Übungen durch Beobachtung und retrospektiv analysierte Videoaufzeichnungen zu entwickeln, welche eine Steigerung des subjektiven Wohlbefindens fördern. Mit Hilfe der Segmentanatomie werden Rückschlüsse anhand des Nervenverlaufs zwischen Enterotomen, Myotomen, Dermatomen, etc. gezogen. Als Hinweis auf den Einfluss der Übungen wird das Feedback der Schwimmer festgehalten. Diese Übungen sind an meinem Mann nach einem schweren Rennradunfall mit mehrfachen Rippenbrüchen, Pneumothorax, einer Quetschung des N. ulnaris beim Ellenbogengelenk, einer Funktionseinschränkung der Hand durch CRPS und einer Operation zur Fixierung des AC-Gelenks mittels TightRope® untersucht worden. Zusammenfassend lässt sich mit einem psychomotorisch geleiteten Übungs- und Schwimmstil ein subjektiv gesteigertes Wohlbefinden feststellen, welches objektiv in einer Reduktion sowohl der Atemfrequenz als auch des Muskeltonus wahrgenommen werden kann. Psychosomatisch wurden von den Schwimmern Rückmeldungen zu einer harmonisierten Peristaltik, einer besseren Schlafqualität und einem gesteigerten Selbstbewusstsein gegeben.
Abstract
(Englisch)
Swimming as an essential part of the humankind is subject to a continuous change ranging from the initial necessity to obtain food via the use as a weapon respectively defense to a role as a competitive sport. Nutrition, education, survival, defense and weapon, bathing and hygiene, competitive sport and comparison, integration and inclusion, meditation and rehabilitation are synonyms for “Swimming”. Various studies affirm the impact of lifelong swimming as it contributes to physiological adaptations over generations as well as to the visual acuity when swimming underwater without goggles. In comparison to other sports swimming has the advantage that it enables the comprehensive integration and inclusion because of its physical properties and a communication outside of spoken languages. It is therefore the objective of the present study to develop psychomotor (swimming) exercises based on observing and video recording. Inferences are drawn based on the course of the nerves using the segmental anatomy. The feedback from swimmers is recorded as an indication of the impact of the exercises. These exercises have been studied in my husband after a severe road bike accident with multiple rib fractures, pneumothorax, compression of the ulnar nerve at the left elbow joint, left hand dysfunction due to CRPS and an operation to stabilize the AC-joint using TightRope®. In summary, a psychomotor guided exercise and swimming style leads to subjectively increased well-being, which can be objectively perceived as a reduction in both respiratory rate and muscle tone. Psychosomatically, feedback was given regarding harmonized peristalsis, improved sleep quality and increased self-confidence.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Psychomotorik Schwimmen psychomotorische Übungen Wohlbefinden Segmentanatomie Atemfrequenz Muskeltonus Rehabilitation Psychosomatik Schlafqualität Peristaltik Relaxation Parasympathikus Nei Yang Gong Dantian
Schlagwörter
(Englisch)
psychomotor activity swimming psychomotor exercises segmental anatomy well-being respiratory rate muscle tone rehabilitation psychosomatics sleep quality peristalsis relaxation parasympathetic nervous system Nei Yang Gong Dantian
Autor*innen
Regina Rendl
Haupttitel (Deutsch)
Im Fluss zum Erfolg
Hauptuntertitel (Deutsch)
psychomotorische Übungen im Wasser zur Steigerung des subjektiven Wohlbefindens
Paralleltitel (Englisch)
In the flow to success
Paralleluntertitel (Englisch)
psychomotor exercises to enhance subjective well-being
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
79 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Otmar Weiß
Klassifikationen
44 Medizin > 44.11 Präventivmedizin ,
44 Medizin > 44.70 Sportmedizin ,
76 Sport > 76.10 Sport. Sportwissenschaft. Allgemeines
AC Nummer
AC17185103
Utheses ID
71324
Studienkennzahl
UA | 992 | 795 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1