Detailansicht
Augmented Reality im Ausstellungskontext
das Inklusionspotenzial eines neuen Mediums
Nike Schödl
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Translationswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Translation Englisch Deutsch
Betreuer*in
Hanna Risku
DOI
10.25365/thesis.75854
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30944.53020.880387-4
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit untersucht aus übersetzungswissenschaftlicher Perspektive das Potenzial von Augmented Reality (AR), den Museumsbesuch für Menschen mit Behinderungen barrierefreier zu gestalten. Von einem breiten Translationsbegriff ausgehend baut die Arbeit auf den Fundamenten der audiovisuellen und multimedialen Translation auf und wird im Kontext der barrierefreien Kommunikation verortet. Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurden im Rahmen einer Einzelfallanalyse systematisierende Experteninterviews mit Museumsvertreter*innen und AR-Entwicklern geführt und qualitativ inhaltsanalytisch (nach Kuckartz) ausgewertet. Der Einzelfall ist ein fiktives AR-Anwendungsszenario im Museum, das mit Smartphone-Technologie für Menschen mit Behinderung umgesetzt wird. Die Ergebnisse zeigen, dass AR neue Möglichkeiten für barrierefreie Museumsangebote bietet, und dass verschiedene Content-Typen dabei für die genannten Zielgruppen unterschiedlich gut geeignet sind. Bei der Planung und Umsetzung von inklusiven musealen Angeboten finden sich unterschiedliche Vorgehensweisen, und die Wahl und die Umsetzung von Maßnahmen werden von vielen Faktoren beeinflusst: Die Liste dieser Faktoren wird von budgetären und personellen Ressourcen, infrastrukturellen und organisatorischen Rahmenbedingungen im Museum, sowie dem jeweiligen Museumsschwerpunkt bzw. inhaltlichen Besonderheiten angeführt. Einfluss auf die Gestaltung haben außerdem die AR-Technik und die verschiedenen spezifischen sensorischen Voraussetzungen der Zielgruppen. Ein schwer einzuplanender Aspekt ist die Fähigkeit der Anwender*innen im Umgang mit elektronischen Geräten. Die Arbeit schließt mit Empfehlungen für die frühzeitige Berücksichtigung des Themas Inklusion bei AR-Projekten, betont die Bedeutsamkeit des Einbeziehens der Zielgruppen, und weist auf die Vorteile barrierefreier Angebote für alle Museumsbesucher*innen hin.
Abstract
(Englisch)
This thesis examines the potential of augmented reality (AR) to make museum visits more accessible for people with disabilities. Based on a broad interpretation of the term ‘translation’, the thesis builds on the foundations of audiovisual and multimedia translation within the context of accessible communication. To answer the research question, systematising expert interviews were conducted with museum representatives and AR developers as part of a single case study, which was evaluated using qualitative content analysis (according to Kuckartz). Interviewees were asked to imagine how they might design or adapt an AR smartphone application to improve museum accessibility for people with disabilities. The results show that AR offers new opportunities for accessible museum programmes and that certain content types are better able to accommodate the needs of certain target groups. There are numerous approaches to planning and implementing inclusive museum programmes – the most influential factors being: the museum’s budgetary and personnel resources, infrastructural and organisational conditions, and the focus of the museum’s content. The various, specific sensory requirements of the target groups and the choice of AR technology also influence the design. One aspect that is difficult to plan for is the users' ability to handle electronic devices. The thesis concludes with recommendations for the early consideration of accessibility within AR projects. It emphasises the importance of involving target groups throughout the process, and underscores how barrier-free museum services benefit all visitors.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
barrierefreie Kommunikation barrierefreie Mediennutzung audiovisuelle Translation multimediale Translation Barrierefreiheit Inklusion Zugänglichkeit Kommunikationsbarrieren Augmented Reality Augmented-Reality-Anwendungen Museum Menschen mit Behinderung
Schlagwörter
(Englisch)
barrier-free communication accessible communication audiovisual translation multimedia translation accessibility inclusion communication barriers Augmented Reality Augmented reality applications museum people with disabilities
Autor*innen
Nike Schödl
Haupttitel (Deutsch)
Augmented Reality im Ausstellungskontext
Hauptuntertitel (Deutsch)
das Inklusionspotenzial eines neuen Mediums
Paralleltitel (Englisch)
Augmented reality in exhibitions
Paralleluntertitel (Englisch)
a new medium's potential for inclusion
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
221 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Hanna Risku
AC Nummer
AC17190286
Utheses ID
71325
Studienkennzahl
UA | 070 | 342 | 331 |
