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Determining drivers of war
the influence of social proximity on militarized interstate-conflict
Simon von Zahn
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Applied Economics
Betreuer*in
Daniel Garcia
DOI
10.25365/thesis.75878
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-11185.68796.764870-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die gegenwärtige globale Landschaft ist geprägt von Vertreibung, anhaltenden Kriegen und eskalierenden zwischenstaatlichen Konflikten. Daher ist das Verständnis der Dynamik, die feindlichem Verhalten zwischen Nationen zugrunde liegt, von größter Bedeutung. In dieser Arbeit soll dieses dringende Problem angegangen werden, indem die Kontakttheorie der Soziologie auf eine Makroebene übertragen wird, um die Aussage von Dwight D. Eisenhower aus dem Jahr 1954 zu falsifizieren. Hat zwischenmenschlicher Kontakt einen Einfluss auf das zwischenstaatliche Konfliktverhalten? Die Kontakttheorie, die ursprünglich vorgeschlagen wurde, um zwischenmenschliche Beziehungen zu erhellen, geht von vier Bedingungen aus, unter denen Kontakt Feindseligkeit abbaut: Gleicher Status, gemeinsame Ziele, Unterstützung durch Autoritäten und Formen der Zusammenarbeit zwischen Gruppen (Allport, 1954). Die vorliegende Untersuchung überträgt diese Theorie auf die zwischenstaatliche Dynamik. Dabei wird der Begriff "Kontakt", der sich nicht zur Anwendung auf zwischenstaatliche Interaktionen eignet, durch "Nähe" ersetzt. In dieser Studie werden vier Ebenen der Nähe zwischen Staaten definiert: Soziale, historische, kulturelle und geografische. Diese Ebenen sollen als Rahmen dienen, um den Einfluss von Nähe auf internationale Beziehungen zu verstehen. Die Analysen basieren auf einem 2-Stage-Least-Squares-Modell (2SLS) und einem Shift-Share-Modell (SSA). Beide Modelle stützen sich auf frei zugängliche Daten verschiedener Quellen, wie dem Stockholm International Peace Research Institute, der Universität Uppsala, META und dem Centre for Prospective Studies and International Information (CEPII). Die Modelle untersuchen die Auswirkungen von vier Ebenen der Nähe auf zwischenstaatliche Feindseligkeit. Sie berücksichtigen die Auswirkungen sozialer Vernetzung, der geografischen Entfernung zwischen den Konfliktparteien, potenziellen kolonialen Beziehungen, sowie linguistischer Nähe. Die Analysen identifizieren unsere Definition der Nähe-Ebenen als Triebkräfte zwischenstaatlicher Konflikteskalation. Die Ergebnisse dieser Studie bieten wertvolle Einblicke in die Dynamik zwischenstaatlicher Konflikte und unterstreichen die Notwendigkeit weiterer Forschung, um dieses Phänomen umfassend zu verstehe. Diese Arbeit trägt damit zum wissenschaftlichen Diskurs in der Konfliktforschung bei und bietet potenzielle Wege für die Entwicklungsökonomie und die Theorie der Friedenskonsolidierung im globalen Maßstab.
Abstract
(Englisch)
The contemporary global landscape is marked by displacement of people, persistent warfare, and escalating interstate conflicts. Therefore, understanding the dynamics underlying hostile behaviour between nations is of paramount importance. This thesis aims to address this pressing concern by adapting sociology's contact theory to a macro-level analysis to falsify Dwight D. Eisenhower’s statement in 1954. Does contact have an influence on interstate conflict behaviour? Contact theory, originally proposed to elucidate interpersonal relations, posits four conditions under which contact diminishes hostility: Equal status, common goals, support of authorities, and forms of intergroup cooperation (Allport, 1954). This research adopts this theory to interstate dynamics. It does so by replacing the term ‘contact’, which does not fit to interstate interactions, with proximity. This study defines four layers of proximity between states: social, historical, cultural, and geographical. These layers shall serve as a framework to understand the influence of proximity on international relations. The analyses are based on one 2-Stage-Least-Squares-model (2SLS) and one Shift-Share-model (SSA). Both models rely on open-source data from various sources, such as the Stockholm International Peace Research Institute, the Uppsala University, META and the Centre for Prospective Studies and International Information (CEPII). The models investigate the impact of four layers of proximity on interstate hostility. Specifically, they consider the impact of geographical distance between conflicting parties, historical and present colonial relationships and shared languages. The analyses reveal a clear picture on the influence of proximity on interstate conflict, identifying the exact amount of variation in conflict that is explained by our proximity layers. The findings of this study offer valuable insights into the complex drivers of interstate conflict, underscoring the need for further research to comprehensively understand and address this phenomenon. By shedding light on the underlying mechanisms shaping hostile behaviour between nations, this thesis contributes to the scholarly discourse on conflict research and offers potential avenues for development economics and peacebuilding theory on a global scale.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Krieg Konflikt Soziale Netzwerke Shift-Share 2SLS Kontakttheorie
Schlagwörter
(Englisch)
War Conflict Social networks Contact Theory 2SLS Shift-Share
Autor*innen
Simon von Zahn
Haupttitel (Englisch)
Determining drivers of war
Hauptuntertitel (Englisch)
the influence of social proximity on militarized interstate-conflict
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
33 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Daniel Garcia
Klassifikationen
83 Volkswirtschaft > 83.99 Volkswirtschaft. Sonstiges ,
89 Politologie > 89.70 Internationale Beziehungen. Allgemeines
AC Nummer
AC17190922
Utheses ID
71368
Studienkennzahl
UA | 066 | 913 | |
