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Why should we care?
exploring pathos in data visualization
Verena Ingrid Prantl
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Vergleichende Literaturwissenschaft
Betreuer*in
Achim Hermann Hölter
DOI
10.25365/thesis.75850
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-11185.77894.571239-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Aristoteles sagte, dass wir beim Überzeugen oder Argumentieren drei Dinge ausbalancieren müssen: Logos (Vernunft), Ethos (Moral/Glaubwürdigkeit) und Pathos (emotionaler Appell). Während Logos und, in jüngerer Zeit, auch Ethos als Aspekte betrachtet werden, die in den Naturwissenschaften nicht vernachlässigt werden sollten, wird Pathos kritischer gesehen. In den Geisteswissenschaften ist dieser Unterschied zwischen den drei Überzeugungsmodi nicht so ausgeprägt, wie die vielfältige Forschung zu Pathos zeigt. Diese Arbeit untersucht das Konzept der Emotion (Pathos) durch die Synthese von Erkenntnissen aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen, wobei besonders die Perspektive der Vergleichenden Literaturwissenschaft betont wird. Die methodischen Ansätze, die verwendet werden, sind in der Vergleichenden Literaturwissenschaft verwurzelt und schöpfen umfassend aus einem historischen und aktuellen Korpus theoretischer Literatur, um diese Analyse zu informieren. Das Hauptziel besteht darin, die Machbarkeit zu bewerten, das ästhetische Konzept des Pathos in die Datenvisualisierung zu integrieren, um das Verständnis von Daten zu verbessern. Um Daten für Menschen greifbarer und verständlicher zu machen, ist es essenziell, sie mit der menschlichen Denkweise zu verbinden, was durch den Einsatz rhetorischer Mittel wie Pathos erreicht werden kann. Diese Arbeit fungiert als intellektuelle Brücke, die die Welten der Datenvisualisierung und des Pathos miteinander verbindet. Auf diese Weise überbrückt sie die Kluft zwischen wissenschaftlichen Informationen und ihrer Wirkung auf Individuen und verbessert unser Verständnis von Datenvisualisierungen. Sie kombiniert auch Ansätze aus den Naturwissenschaften mit den traditionelleren Methoden der Vergleichenden Literaturwissenschaft. Zudem hebt sie die Rolle des Datenstorytellings und der visuellen Narrative in der Vergleichenden Literaturwissenschaft hervor und betont, wie Datenvisualisierung als kraftvolles Kommunikationsmittel dienen kann, während sie gleichzeitig das Verständnis und Interpretieren von Daten fördert.
Abstract
(Englisch)
Aristotle said that when we persuade or argue, we need to balance three things: logos (reason), ethos (morality/credibility), and pathos (emotional appeal). While logos and, more recently, ethos are discussed as aspects that should not be neglected in the natural sciences, pathos is viewed more critically. In the humanities, this discrepancy between the three modes of persuasion is not as pronounced, as demonstrated by the diverse body of research on pathos. This thesis investigates the concept of emotion (pathos) by synthesizing insights from various scientific disciplines, particularly emphasizing the perspective of comparative literature. The methodological approaches used are rooted in comparative literature, drawing extensively from a historic and timely corpus of theoretical literature to inform this analysis. The primary objective is to assess the viability of incorporating the aesthetic concept of pathos into data visualization to enhance data comprehension. To make data more tangible and comprehensible for people, it is essential to connect them with the human way of thinking, which can be achieved by using rhetorical devices, such as pathos. This thesis acts as an intellectual link, connecting the worlds of data visualization and pathos. By doing so, it bridges the gap between scientific information and its impact on individuals, enhancing our understanding of data visualizations. It also combines approaches from the natural sciences with the more traditional methods found in comparative literature. Also, it highlights the role of data storytelling and visual narratives in comparative literature, emphasizing how data visualization can serve as a powerful communication tool, while also enhancing comprehension and engagement.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Pathos ästhetische Leitbegriffe angewandte Literaturwissenschaft Narrativität Datenvisualisierungen
Schlagwörter
(Englisch)
pathos data visualization emotion applied literary studies narrative analysis
Autor*innen
Verena Ingrid Prantl
Haupttitel (Englisch)
Why should we care?
Hauptuntertitel (Englisch)
exploring pathos in data visualization
Paralleltitel (Deutsch)
Warum sollte uns das kümmern?
Paralleluntertitel (Deutsch)
Pathos in Datenvisualisierungen
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
127 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Achim Hermann Hölter
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.99 Literaturwissenschaft. Sonstiges
AC Nummer
AC17190230
Utheses ID
71373
Studienkennzahl
UA | 066 | 870 | |
