Detailansicht

Was bleibt?
zur Frage des musealen Sammelns und Bewahrens archäologischer Funde
Sandra Sam
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Doktoratsstudium der Philosophie Urgeschichte und Historische Archäologie
Betreuer*in
Claudia Theune
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.76361
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-14401.74694.722191-0
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Dissertation ist den Praktiken des Sammelns und Bewahrens archäologischer Funde in ausgewählten Museen in Österreich gewidmet. Dabei liegt das Hauptaugenmerk dieser Arbeit auf einer Einordnung des musealen Sammelns und Bewahrens archäologischer Funde in den museologischen und denkmalpflegerischen Diskurs im deutschsprachigen Raum. Untersuchungsschwerpunkt sind zum einen die Landesmuseen am Beispiel der Landessammlungen Niederösterreich und zum anderen ausgewählte Regional-, Stadt- und Heimatmuseen mit archäologischen Beständen in Niederösterreich. Deren Praktiken des Sammelns und Bewahrens werden anhand einer Umfrage beschrieben, kritisch hinterfragt und um weitere Aspekte, insbesondere in Bezug auf die Zusammenarbeit mit der Archäologischen Denkmalpflege ergänzt. Letztere stellt einen wichtigen Faktor für die österreichischen Museen dar. Wie die Dissertation in ihrem Fortgang zeigt, eröffnen die in dieser Arbeit behandelten Museen einen Diskurs über den aktuellen Stand der Museen in Österreich und die an sie gerichteten Ansprüche und Herausforderungen. Ein wichtiges Ergebnis dieser Arbeit bildet die Erkenntnis, dass die unterschiedlichen Ziele der musealen Bestandsbildung und der Archäologischen Denkmalpflege die Entwicklung eines neuen Modells für den Umgang mit archäologischen Funden in Österreich notwendig machen.
Abstract
(Englisch)
The dissertation addresses the practices of collecting and preserving archaeological finds in selected museums in Austria. The main focus of this work is on the contextualisation of the collection and preservation of archaeological finds in the museological and monument preservation discourse in German-speaking countries. The focus of the study is on the one hand on the state museums using the example of the Lower Austrian state collections and on the other hand on selected regional, city and local museums with archaeological collections in Lower Austria. Their practices of collecting and preserving are described on the basis of a survey, critically questioned and supplemented by further aspects, especially with regard to the cooperation with the archaeological preservation of monuments. The latter is an important factor for Austrian museums. As the dissertation shows gradually, the analysed museums open up a discourse on the current state of museums in Austria and the demands and challenges they are facing. An important result of this work is the insight that the differing goals of museum collections and archaeological heritage conservation make it necessary to develop a new model for dealing with archaeological finds in Austria.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Archäologie Denkmalpflege Museologie
Autor*innen
Sandra Sam
Haupttitel (Deutsch)
Was bleibt?
Hauptuntertitel (Deutsch)
zur Frage des musealen Sammelns und Bewahrens archäologischer Funde
Paralleltitel (Englisch)
What remains?
Paralleluntertitel (Englisch)
the practices of collecting and preserving archaeological finds
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
315 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*innen
Bernhard Hebert ,
Claus von Carnap-Bornheim
Klassifikation
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.00 Geisteswissenschaften allgemein. Allgemeines
AC Nummer
AC17253020
Utheses ID
71381
Studienkennzahl
UA | 792 | 309 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1