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Das Da-sein des Daseins als Da-Zwischen im Ausgang von Heidegger
Marvin Braungardt
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Philosophie
Betreuer*in
Kurt Appel
DOI
10.25365/thesis.76355
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-15301.68672.401754-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit geht aus von dem Gründungsereignis der Moderne, dem Tod Gottes, und der Gedankengang des vorliegenden Denkwegs bleibt immer rückgebunden an dieses Ereignis, von dem er ausgeht. Dies liegt darin begründet, dass die bedrängende Frage unserer Zeit lautet: Wie ist ein Dasein ohne Gott möglich? Die vorliegende Arbeit leistet in Rückblick auf die Eingangs gestellte Frage und in Auseinandersetzung mit dem fundamentalontologischen Denken Heideggers ein Fünffaches: I) Sie weist hin auf den transzendentalen Widerstreit, welcher am Grunde des Vorhabens einer Fundamentalontologie wütet. Der Gedankengang des vorliegenden Denkwegs ist ein angespannter, der das wütende Toben der zugrundeliegenden Gründe nicht einebnet, sondern aushält. Der ringende Wettstreit zwischen Sein und Zeit um die ursprüngliche Lichtung des Da, sowie der ringende Wettstreit von Seins-, Welt- und Selbst-Erschlossenheit wird bewahrt. II) Sie zeigt auf, inwieweit bereits die Zeuganalysen und die Analyse der Weltlichkeit der Welt von Sein und Zeit in ein dreifach gegliedertes Grundgeschehen des Da-seins (Entgegenhalten von Verbindlichkeit, Ergänzung zum im Ganzen, Enthüllung des Seins) drängen, welches erst in der Vorlesung Die Grundbegriffe der Metaphysik durch Heidegger gänzlich aufgehellt werden wird. III) Sie offenbart einen transzendenal-oszillierenden Dynamismus, ein Kräftespiel aus nichtenden Nichts und staunender Seins-Fragwürdigkeit, der am Grunde des Da-seins waltet und aufgrund seines Waltens das Da-sein ermächtigt, indem dieses Geschehen in die Ausbildung des Seinsverständnisses hineinstößt. IV) Sie ringt um ein wesentliches Verständnis der Endlichkeit des menschlichen Da-seins und versteht die Erschlossenheit des je eigenen Todes, der gewiss-bevorstehenden Verschlossenheit des Da-seins als die ursprüngliche Zerklüftung des Da-seins, in der es sich öffnet für sich selbst. V) Und schließlich begibt sich die Arbeit auf die Spur der ursprünglichen Eröffnung des Zwischen des Da, in der die geschichtliche Welt eines geschichtlichen Da-seins aufgeht. Hierfür wird die Urstruktur des Entwurfs als einigende Urstruktur des dreifach gegliederten Grundgeschehens des Da-seins ausgewiesen.
Abstract
(Englisch)
The present paper is based on the founding-event of modernity, the death of God, and the underlying train of thought that is circling around the one question, that arises from this event: How is Da-sein possible in the absence of God? Regarding this one fundamental question of modernity, the paper presents an examination of the fundamental-ontological thinking of Heidegger, and according to the author touches on these five main points: I) The paper points out a transcendental conflict, which rages on the foundation of Fundamentalontology between being and time itself and between disclosedness (dt. Erschlossenheit) of being, Da-sein, and the world. The enclosed process of thought is a tense one, but rather than levelling out the differences, they are being endured and preserved. II) Additionally, it also explores to which extent the analysis of equipment, alongside the analysis of the worldhood of the world in Being and Time is already underpinned by the happening of Da-sein, which is characterized by three essential occurrences. III) Furthermore, it shows that a transcendental-oscillating dynamism happens in the Da of Da-sein, so that Da-sein oscillates between nothingness and the question of being, and within this oscillating dynamism, Da-sein achieves power over Da-sein. This transcendental-oscillating dynamism opens up Da-sein as Da-Zwischen. IV) The paper attempts to understand finiteness in its most fundamental way, as a confrontation with one’s own death, which discloses the Da of Da-seins as such. To be illuminated (dt. erleuchtet) means to confront death, and only the disclosedness of one’s own death illuminates the Da of Da-sein as such. V) Finally, this paper proceeds to develop an understanding of the basic, in which disclosedness or opening up of Da-sein happens. In order to do that, the fundamental structure of projection (dt. Entwurf) as the unifying structure of the fundamental happening of Da-sein is being analyzed.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Da-sein Dasein Da-Zwischen Heidegger Tod Gottes Grundgeschehen Zarathustra Tod Entwurf Sprache Struktur Ewigkeit Bejahung Offenheit Offene Aufgabe Entschlossenheit Freiheit Möglichkeit Möglichsein Selbst Selbstsein Frag-würdigkeit Gespräch Zeug Zurück-Geworfenheit Angst Sein Nichts Sein des Seienden Metaphysik Fundamentalontologie
Autor*innen
Marvin Braungardt
Haupttitel (Deutsch)
Das Da-sein des Daseins als Da-Zwischen im Ausgang von Heidegger
Paralleltitel (Englisch)
The Da-sein of Dasein as In-Between based on Heidegger
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
183 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Kurt Appel
Klassifikation
08 Philosophie > 08.31 Metaphysik. Ontologie
AC Nummer
AC17250833
Utheses ID
71403
Studienkennzahl
UA | 066 | 941 | |
