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Who cares?
weibliche Pflegepersonen in der Rolle als Double Duty Caregiver im Gesundheitswesen
Jasmin Abdelsamad
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Pflegewissenschaft
Betreuer*in
Elisabeth Reitinger
DOI
10.25365/thesis.76079
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-25897.78875.628432-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Masterarbeit widmet sich den Erfahrungen von weiblichen Pflegepersonen, die informelle Care-Arbeit in ihrer Privatzeit leisten. Sie führen einen bedeutenden Beitrag zur Versorgung der Gesellschaft bei (Bischofberger & Jähnke, 2018). Die Arbeit untersucht die Vereinbarkeit von Pflegeberufen und der Übernahme von Care-Arbeit aus einer geschlechtsspezifischen Perspektive, wobei speziell auf bestimmte Arbeitsbelastungen eingegangen wird. Die Covid-19-Pandemie hat nicht nur die Bedeutung der Care-Arbeit geleistet von Frauen insgesamt, sondern auch systemrelevante Berufe wie die Pflege hervorgehoben. Diese Arbeit untersucht die Lebenssituationen von Mitarbeitenden in einer Branche, die überwiegend Frauen beschäftigt. Ein Bereich der sich ebenso mit hoher Fluktuation und Arbeitsunzufriedenheit kennzeichnet (Cartaxo et al., 2022; Pilwarsch et al., 2022). Bisher wurde in der Forschung wenig Aufmerksamkeit auf die Lebenssituationen weiblicher Pflegepersonen mit privater Care-Arbeit gelegt (Detaille et al., 2020). Die Literatur weist auf das hohe Risiko psychischer und physischer Erschöpfung hin, das mit dieser Doppelbelastung einhergeht. Um beiden Verantwortlichkeiten gerecht zu werden, benötigen weibliche Pflegepersonen in der Rolle als Double Duty Caregivers Flexibilität und Verständnis seitens der Gesundheitsorganisationen. Es besteht ein Bedarf an Unterstützung seitens der Gesundheitsorganisationen, die oft zu lange warten, um präventive Maßnahmen zu ergreifen (Chang et al., 2020; Detaille et al., 2020). Im Rahmen dieser Forschungsarbeit wurde eine qualitative Studie in Form von problemzentrierten Interviews mit acht weiblichen Pflegepersonen mit betreuungspflichtigen Kindern durchgeführt. Die durch einen Leitfaden unterstützt wurden. Die Gespräche beleuchten die Lebenssituationen der Interviewpartnerinnen, von denen alle betreuungspflichtigen Kinder haben. Die zusätzlichen Care-Arbeiten, die das Leben dieser Frauen (un-)gewollt prägen, werden in den Ergebnissen dargestellt.
Abstract
(Englisch)
This master's thesis is dedicated to the experiences of women who perform informal care work in their private time. They make a significant contribution to the care of society (Bischofberger & Jähnke, 2018). The work examines the compatibility of care professions and the assumption of care work from a gender-specific perspective, with a particular focus on certain workloads. The Covid-19 pandemic has not only highlighted the importance of care work, but also of systemically relevant professions such as nursing. This work examines the life situations of employees in a sector that predominantly employs women. An area that is also characterised by high turnover and job dissatisfaction (Cartaxo et al., 2022; Pilwarsch et al., 2022). To date, little attention has been paid in research to the life situations of female carers with informal care work (Detaille et al., 2020). The literature points to the high risk of mental and physical exhaustion associated with this double burden. In order to fulfil both responsibilities, female carers in the role of double-duty caregivers need flexibility and understanding from healthcare organisations. There is a need for support from healthcare organisations, which often wait too long to take preventive measures (Chang et al., 2020; Detaille et al., 2020). As part of this research, a qualitative study was conducted in the form of problemcentred interviews with eight female carers with children. These were supported by a guideline. The interviews shed light on the life situations of the interviewees, all of whom have children requiring care. The additional care work that (un)intentionally characterises the lives of these women is presented in the results.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Double Duty Care Belastung von weiblichen Pflegepersonen Vereinbarkeit beruflicher und privater Care-Arbeit Covid-19-Pandemie Frauen im Gesundheitswesen
Schlagwörter
(Englisch)
Double duty care burden on female carers reconciling profession and informal care-work Covid-19 pandemic women in the healthcare sector
Autor*innen
Jasmin Abdelsamad
Haupttitel (Deutsch)
Who cares?
Hauptuntertitel (Deutsch)
weibliche Pflegepersonen in der Rolle als Double Duty Caregiver im Gesundheitswesen
Paralleltitel (Englisch)
Who cares?
Paralleluntertitel (Englisch)
female nurses in the role of double duty caregiver in the healthcare sector
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
105 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Elisabeth Reitinger
Klassifikation
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen
AC Nummer
AC17217011
Utheses ID
71538
Studienkennzahl
UA | 066 | 330 | |
