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Zur Rolle von Utopien und positiven Zukunftsvisionen in transformativen Lernprozessen
Erkenntnisse aus der Beobachtung zukunftsorientierter Workshops für junge Erwachsene
Josefine Schulze
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Internationale Entwicklung
Betreuer*in
Lara Rebecca Kierot
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.76105
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-27589.73510.284758-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Wir leben in einer krisengeprägten Zeit. Die Folgen der Klimakrise, die wachsende soziale Ungleichheit und die Fragilität der Demokratie drängen sich immer mehr auf und zeigen die dringende Notwendigkeit einer sozial-ökologischen Transformation. Trans-formative Bildung will Lernende zur Mitgestaltung dieser Transformationsprozesse befähigen, indem sie eine kritische Reflexion hegemonialer Denk- und Handlungsmuster anstößt, die Ausbildung neuer Perspektiven und Denkstrukturen fördert und die individuelle und kollektive Selbstwirksamkeitserwartung stärkt. Ziel dieser Arbeit ist es, zu untersuchen, inwiefern die Auseinandersetzung mit Utopien und positiven Zukunftsvisionen in der Erwachsenenbildung transformative Lernprozesse anstoßen kann. Dazu wurden in vier zukunftsbezogenen Workshops der Erwachsenenbildung drei teilnehmende Beobachtungen durchgeführt und insgesamt acht Teilnehmende interviewt. Die Beobachtungsprotokolle und die Transkripte der semistrukturierten Leitfadeninterviews wurden dann durch eine qualitative Inhaltsanalyse nach Kuckartz ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Auseinandersetzung mit Utopien und positiven Zukunftsvisionen in der Bildungsarbeit sehr gut eignet, um gegenwärtige gesellschaftliche Verhältnisse kritisch zu hinterfragen. Zudem können Utopien und positive Zukunftsvisionen positive zukunftsbezogene Emotionen hervorrufen, welche wiederum die Handlungsmotivation erhöhen und zur Partizipation an einem Transformationsprozess befähigen. Durch die abstrakte Ausgestaltung einer wünschenswerten Lebenswelt werden Selbstwirksamkeitserwartungen gestärkt, wertebasierte Bezugspunkte in das Bewusstsein gerückt und in diesem Sinne Raum für neue Denk- und Handlungsstrukturen eröffnet.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Transformative Bildung Transformatives Lernen Utopien Positive Zukunftsvisionen sozial-ökologische Transformation
Autor*innen
Josefine Schulze
Haupttitel (Deutsch)
Zur Rolle von Utopien und positiven Zukunftsvisionen in transformativen Lernprozessen
Hauptuntertitel (Deutsch)
Erkenntnisse aus der Beobachtung zukunftsorientierter Workshops für junge Erwachsene
Paralleltitel (Englisch)
The role of utopias and positive future visions in transformative learning processes
Paralleluntertitel (Englisch)
results from an observation of future-oriented workshops for young adults
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
108 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Lara Rebecca Kierot
Klassifikationen
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.99 Sozialwissenschaften allgemein. Sonstiges ,
81 Bildungswesen > 81.05 Bildungsforschung ,
81 Bildungswesen > 81.61 Didaktik. Hochschuldidaktik
AC Nummer
AC17218076
Utheses ID
71568
Studienkennzahl
UA | 066 | 589 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1