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Geschlechterkonstruktionen im Wandel am Beispiel der "Zeit im Bild 1" zwischen 1991 und 2008
Ruth Albrecht
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Susanne Kinnebrock
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.7944
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29792.60636.213570-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit hat die Darstellung der Geschlechter im Fernsehen anhand der Nachrichtensendung „Zeit im Bild 1“ untersucht. Mittels eines Vergleichs der Sendungen aus dem Jahr 1991 und 2008 wurden zusätzlich mögliche Veränderungen in der Darstellung der Geschlechter erhoben. Die Sendungen wurden mit einer quantitativen Inhaltsanalyse untersucht. Bei der Untersuchung wurde neben dem quantitativen Vorkommen der Geschlechter, die gesellschaftliche Positionierung, das Aussehen, die Körpersprache sowie die thematische Struktur der Nachrichtensendungen, erfasst, um ein möglichst umfassenden Bild der Geschlechterdarstellung zu generieren. Das deutlichste Ergebnis ist die gravierende Unterrepräsentation der weiblichen Akteure in den Nachrichten. So hat sich zwar die Präsenz der Frauen 2008 erhöht, dennoch waren diese im Vergleich zu den männlichen Akteuren deutlich unterrepräsentiert. Parallel dazu zeigte sich dahingehend eine Darstellung der Geschlechter entlang traditioneller Geschlechtervorstellungen, dass Frauen nach wie vor im Vergleich zu Männern überproportional in weiblichen Bereichen vorgekommen sind. Dies hat sich an den Rollen, der Zugehörigkeit zu beruflichen Gruppen sowie dem thematischen Kontext der AkteurInnen gezeigt. Aufgrund des geringen Vorkommens ebendieser traditionell weiblichen Bereiche in den Nachrichten bedingt dieser Zusammenhang automatisch eine Marginalisierung der Frauen. Einen deutlichen Unterschied zwischen weiblichen und männlichen Akteuren wies schließlich auch die Untersuchung des äußeren Erscheinungsbildes auf. Demnach müssen die Frauen in den Nachrichten stärker als die Männer den gesellschaftlichen Schönheitsvorstellungen entsprechen. Schließlich haben die Ergebnisse für die Körpersprache gezeigt, dass Frauen sich auch körperlich unterordnend verhalten haben. Aufgrund der Ergebnisse kann festgestellt werden, dass Frauen in den Nachrichten nach wie vor gegenüber Männern benachteiligt sind.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Geschlechterbild Nachrichten Zeit-im-Bild Wandel Gleichberechtigung
Autor*innen
Ruth Albrecht
Haupttitel (Deutsch)
Geschlechterkonstruktionen im Wandel am Beispiel der "Zeit im Bild 1" zwischen 1991 und 2008
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
208 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Susanne Kinnebrock
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.20 Kommunikation und Gesellschaft ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.30 Massenkommunikation, Massenmedien: Allgemeines
AC Nummer
AC08134806
Utheses ID
7157
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
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