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Embodiment - und seine Bedeutung für die Gestaltung von psychomotorischen Förderstunden
Doris Hartl
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang Psychomotorik
Betreuer*in
Otmar Weiß
DOI
10.25365/thesis.76175
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-10230.87883.203469-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit untersucht das Konzept des Embodiments und gibt Einblick, wie ein gesundes Körper-Geist-Konzept in psychomotorischen Fördereinheiten mit Kindern erarbeitet werden kann. Embodiment bedeutet ‚Verkörperung‘ (Tschacher, 2017. S. 14). Dabei darf der Kör-per niemals getrennt vom Geist betrachtet werden, sondern es muss die Wechselseitigkeit erkannt und in Bezug zur Umwelt gesetzt werden. Das Hauptaugenmerk der Thesis liegt auf der Ermächtigung von Kindern, Stress und alltägliche Herausforderungen nicht als un-lösbare Situationen zu betrachten, um autonom und selbstwirksam zu einem positiven Selbstbild zu gelangen. Dies gelingt, indem die Heranwachsenden mit viel Eigeninitiative und im individuellen Tempo Aufgaben bewältigen. Dazu muss eine, das Kind optimal unterstützende und anregende Lernumgebung geschaf-fen werden. Sie soll den Heranwachsenden ermutigen, sein Potential zu erkunden, zu er-weitern und ihn unterstützen, seine Impulse konstruktiv zu regulieren. Es konnte festgestellt werden, dass ein angemessener und wertschätzender Sprachgebrauch eine wichtige Vo-raussetzung für einen gewaltfreien Umgang ist, indem sich ein Kind positiv entwickeln kann. Mit Hilfe der Psychomotorik wird eine ganzheitliche körperliche, kognitive und sozial-emotionale Entwicklung initiiert, die Wohlbefinden und ein adäquates Miteinander fördert. Infolge sind die Kinder in der Lage, stressbesetzte Situationen als bewältigbare Herausfor-derungen zu sehen.
Abstract
(Englisch)
This work examines the concept of embodiment and provides insight into how a healthy mind-body-concept can be developed in psychomotor therapy sessions with children. Embodiment means ‘incarnation’ (Tschacher, 2017, p. 14). In this context, the body should never be considered independentl of the mind, rather, interrelationship must be recognized and related on to the environment. The main focus of the thesis is on empowering children to not view stress and everday challenges as insurmountable situations, but in order develop autonomously and self-efficaciously towards a positive self-image. This is achievable by allowing children to tackle tasks with a great deal of self-initiative and at their own pace. To accomplish this, an optimal supportive and stimulating environment for the child must be created. It should encourage the child to explore and expand their potential and support them in constructively regulating their impulses. It has been proven that the appropriate and respectful use of language is an important prerequisite for nonviolent interaction and enables the child to develop positively. Through pschomotor therapy, holistic physical, cognitive and socio-emotional development is initiated,which inturn promotes well being and appropriate social interaction. As a result, children are able to perceive stress-laden situations as manageable challenges.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Embodiment Stressreduktion Gesundheitsförderung
Autor*innen
Doris Hartl
Haupttitel (Deutsch)
Embodiment - und seine Bedeutung für die Gestaltung von psychomotorischen Förderstunden
Paralleltitel (Englisch)
Embodiment - and its significance for the design of psychomotor support lessons
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
95 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Otmar Weiß
Klassifikationen
76 Sport > 76.29 Sport, Sportwissenschaft. Sonstiges ,
80 Pädagogik > 80.46 Bewegungserziehung
AC Nummer
AC17235155
Utheses ID
71609
Studienkennzahl
UA | 992 | 795 | |
