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Unsere Kinder haben uns nie ohne Maske kennengelernt
Mütter frühgeborener Kinder im Krankenhaus während der Pandemie : eine qualitative Analyse in Österreich
Melissa Obermair-Ramp
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Pflegewissenschaft
Betreuer*in
Katharina Heimerl
DOI
10.25365/thesis.76113
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-10230.98944.927453-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Hintergrund: Die plötzliche und unerwartete Ausbreitung der COVID-19-Pandemie hat unser tägliches Leben drastisch verändert. Obwohl nur wenige Neugeborene tatsächlich an COVID-19 erkrankten und das Risiko eines schweren Verlaufs gering war, wirkte sich die Pandemie dennoch auf die Betreuung schwangerer Frauen, die Versorgung von Neugeborenen und letztendlich das Wohlbefinden der gesamten Familie aus. Ziel: Das Ziel dieser Arbeit ist es, zu erfassen, wie Mütter von frühgeborenen Kindern den gemeinsamen stationären Krankenhausaufenthalt während der COVID-19 Pandemie erlebten. Auch die Belastungen, die während des stationären Aufenthaltes entstanden, wurden erhoben. Besondere Aufmerksamkeit galt der Erkundung der Bedürfnisse von Müttern frühgeborener Kinder, die während ihres Aufenthalts auf einer Neonatologie isoliert waren. Methodik: Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurde ein qualitativer Forschungsansatz ausgewählt und es wurden mit insgesamt sieben betroffenen Müttern leitfadengestützte Einzelinterviews durchgeführt. Die Datenanalyse erfolgte mithilfe der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring (2015). Ergebnisse: Die Ergebnisse lassen sich in acht Kategorien unterteilen: Uneinheitliche und chaotische COVID-Bestimmungen in Österreich, Erfahrungen rund um den Prozess der Geburt und erste Zeit auf der Neonatologie, Pandemiebedingte Kontaktbeschränkungen, Keine Unterstützung durch und für das familiäre Umfeld, Ermutigendes und Unterstützendes während des Aufenthaltes, Negative Erlebnisse während der Zeit auf der Neonatologie, Erste Zeit Zuhause, Unterstützungsbedarf und Erwartungen der Mütter. Der Krankenhausaufenthalt wurde stark von den Covid-19-Maßnahmen geprägt. Unsicherheiten, Alleingelassensein und der eingeschränkte Kontakt zu den Frühgeborenen und zu den Familien zuhause, machten diese Zeit zu einer großen Herausforderung für die Mütter. Schlussfolgerung: Die Ergebnisse verdeutlichen die Wichtigkeit, individuell auf die Bedürfnisse von Müttern frühgeborener Kinder einzugehen. Eine umfassende Unterstützung, Begleitung und Förderung seitens der Pflegepersonen in Bezug auf die Betreuung ihrer Kinder wird als große Hilfe empfunden.
Abstract
(Englisch)
Background: The sudden and unexpected spread of the COVID-19 pandemic has drastically altered our daily lives. While only a few newborns actually contracted COVID-19, and the risk of a severe course was low, the pandemic still affected the care of pregnant women, the treatment of newborns, and ultimately the well-being of the entire family. Objective: The aim of this study is to explore how mothers of premature infants experienced their joint hospital stay during the COVID-19 pandemic. Additionally, the stress arising during the hospitalization will be assessed, with particular attention to investigating the needs of mothers of premature infants who were isolated in the neonatology unit during their stay. Methods: To address the research question, a qualitative research approach was chosen, involving semi-structured individual interviews with seven affected mothers. Data analysis was conducted using qualitative content analysis according to Mayring (2015). Results: The findings can be divided into eight categories: Inconsistent and chaotic COVID regulations in Austria, Experiences around the process of birth and first time in neonatology, Pandemic-related contact restrictions, No support from and for the family environment, Encouraging and supportive things during the stay, Negative experiences during the time in neonatology, First time at home, Support needs and expectations of mothers. The hospital stay was strongly influenced by COVID-19 measures. Feelings of being left alone, restricted contact with premature infants and families at home posed significant challenges for the mothers. Conclusion: The results underscore the importance of addressing the individual needs of mothers of premature infants. Comprehensive support, guidance and encouragement from healthcare providers regarding the care of their children are perceived as substantial forms of assistance.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Bedürfnisse Mütter Frühgeborene Kinder COVID-19 Pandemie Erleben Isolation
Schlagwörter
(Englisch)
Needs Mothers Premature Infants COVID-19 Pandemic Experience Isolation
Autor*innen
Melissa Obermair-Ramp
Haupttitel (Deutsch)
Unsere Kinder haben uns nie ohne Maske kennengelernt
Hauptuntertitel (Deutsch)
Mütter frühgeborener Kinder im Krankenhaus während der Pandemie : eine qualitative Analyse in Österreich
Paralleltitel (Englisch)
Our children never got to know us without masks
Paralleluntertitel (Englisch)
mothers of premature infants in hospital during the pandemic : a qualitative analysis in Austria
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
100 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Katharina Heimerl
Klassifikation
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.00 Sozialwissenschaften allgemein. Allgemeines
AC Nummer
AC17219410
Utheses ID
71612
Studienkennzahl
UA | 066 | 330 | |
