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Vampire ethics
ethical dimensions of Anne Rice's Vampire Chronicles I & II
Thomas Sterzinger
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für LehrerInnenbildung
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Lehramt Sek (AB) Unterrichtsfach Englisch Unterrichtsfach Informatik
Betreuer*in
Eva Zettelmann
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.76342
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-10386.85206.403263-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Narrative, die sich um blutsaugende Kreaturen der Nacht drehen, haben das Publikum über Jahrhunderten fasziniert, aber im Laufe der Jahre wurde der Archetyp des Vampirs zunehmend menschlicher. Während ältere Werke Vampire in rein antagonistischer Rolle darstellen, zeigen neuere Narrative Vampire häufig als Protagonisten, mit einem Fokus auf ihre moralischen Kämpfe mit ihrem Blutdurst. Während es reichlich Material gibt, das den ethischen Subtext von Vampirerzählungen diskutiert, wird der ethische Rahmen der Erzählungen selbst wenig beachtet. Obwohl das Verlangen Blut zu trinken kein typisches ethisches Problem darstellt, ist das Schädigen anderer für den eigenen Vorteil und der Wert des menschlichen Lebens ein häufiges Thema ethischer Diskussionen. Aus Sicht der der Erzählungsethik versucht diese Arbeit den ethischen Rahmen von Anne Rices Interview with the Vampire, einem der ersten populären Texte in englischer Sprache die Vampire als Protagonisten darstellen, sowie dessen Fortsetzung The Vampire Lestat zu analysieren. Basierend auf Manfred Pfisters Das Drama analysiere ich die Rolle von Figurenperspektiven, epischer Kommunikation und geschlossenen Enden in der Konstruktion der ethischen Rahmen von Erzählungen. Obwohl der zweite Roman aus der Sicht des Antagonisten des ersten Romans erzählt wird, gibt es eine konsistente ethische Rahmung des Bluttrinkens in beiden Erzählungen. Während der erste Roman die Bedeutung des Gewissens des Protagonisten hervorhebt und alle Vampire als inhärent böse charakterisiert, erweitert der zweite Roman dies und suggeriert, dass das Töten von Gaunern und Mördern, obwohl weniger böse als das Töten von Unschuldigen, dennoch als böse angesehen werden sollte. Meine Analyse zielt darauf ab zu zeigen, wie die übergreifende Erzählung ihr Publikum zu diesen ethischen Urteilen führt, um ein besseres Verständnis des ethischen Subtexts von Vampirerzählungen zu schaffen.
Abstract
(Englisch)
Narratives that revolve around blood-sucking creatures of the night have fascinated audiences for centuries, but over the years the archetype of the vampire has become increasingly humanized. While older narratives feature vampires in purely antagonistic roles, more recent stories frequently feature vampires as protagonists, focusing on their moral struggles with their need for blood. While there is ample material discussing the ethical subtext of vampire narratives, little attention is paid to the ethical framework of the narratives themselves. While the need to drink blood is not a common ethical issue, harming others for one’s own benefit and the value of human life are a frequent topic of ethical discussions. Looking through the lens of narrative ethics, this paper tries to analyze the ethical framing of Anne Rice’s Interview with the Vampire, arguably one of the first popular texts in the English language that feature vampires as protagonists, as well as its sequel The Vampire Lestat. Drawing on Manfred Pfister’s Das Drama, I analyze the role of figure-perspectives, epic communication, and closed endings in the construction of the narratives’ ethical frameworks. Despite the second novel being narrated by the first novel’s antagonist, there is a consistent ethical framing of feeding on humans in both narratives. While the first novel highlights the importance of the protagonist’s conscience and characterizes all vampires as inherently evil, the second novel expands on this, suggesting that killing thugs and murderers, even though less evil than killing innocents, should still be considered evil. My analysis aims to show how the overarching narrative guides its audience toward these ethical judgments, in an attempt to create a better understanding of the ethical subtext of vampire narratives.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Narratologie Vampire ethischer Rahmen Erzählungsethik
Schlagwörter
(Englisch)
narratology vampires narrative ethics ethical framework
Autor*innen
Thomas Sterzinger
Haupttitel (Englisch)
Vampire ethics
Hauptuntertitel (Englisch)
ethical dimensions of Anne Rice's Vampire Chronicles I & II
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
68 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Eva Zettelmann
Klassifikationen
08 Philosophie > 08.38 Ethik ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.73 Literaturtheorie. Allgemeines
AC Nummer
AC17249961
Utheses ID
71615
Studienkennzahl
UA | 199 | 507 | 514 | 02
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1