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Al-Bākistān: die Islamisierung und Arabisierung Pakistans
Raheem Jan
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Arabische Welt: Sprache und Gesellschaft
Betreuer*in
Rüdiger Lohlker
DOI
10.25365/thesis.76104
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-11358.89911.650290-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die Islamisierung und Arabisierung Pakistans, die seit der Gründung des Landes im Jahr 1947 anhalten und maßgeblich vom Präsidenten Zia-ul-Haq beeinflusst wurden, haben zu bedeutenden kulturellen Veränderungen geführt. Die zunehmende Radikalisierung ist eine Folge von politischer Instabilität, sozialer Ungleichheit und historischen Konflikten, wobei Religion oft als politisches Instrument genutzt wird. Pakistans Rolle im ,Krieg gegen den Terror‘ hat ebenfalls Spannungen und Extremismus befeuert. Zia-ul-Haqs Regime hat die Islamisierung durch die Einführung islamischer Gesetze und Bildungsreformen weiter vorangetrieben. Die Vision Jinnahs für einen separaten muslimischen Staat legte den Grundstein für die Islamisierung, wobei nachfolgende politische Entscheidungen islamische Gesetze und Institutionen verstärkten. Dieser Prozess beeinflusste das Bildungssystem, das die Betonung islamischer Werte und die Neugestaltung der nationalen Identität mit sich brachte. Der Unterricht in arabischer Sprache und ihr zunehmender Gebrauch im religiösen Kontext spiegeln Bemühungen um tiefere Bindungen zur islamischen Welt wider. Diese Veränderungen lösen jedoch Kontroversen aus, da über die Balance zwischen regionaler Vielfalt und der Förderung einer vereinten islamischen Identität debattiert wird. Politisch hat die Instrumentalisierung des Islams zu Spannungen zwischen säkularen und religiösen Strömungen geführt und die Regierungsführung und Gesetzgebung des Landes geprägt.
Abstract
(Englisch)
The Islamization and Arabization of Pakistan, ongoing since the country`s founding in 1947 and notably influenced by President Mohammed Zia-ul-Haq, have led to significant cultural changes. Increasing radicalization stems from a mixture of political instability, social inequality, and historical conflicts, with religion often used as a political tool. Pakistan's role in the "War on Terror" has also fuelled tensions and extremism. Zia-ul-Haq's regime furthered Islamization through the introduction of Islamic laws and educational reforms. Muhammad Ali Jinnah's concept for a separate Muslim state laid the groundwork for Islamization, with subsequent political decisions reinforcing Islamic laws and institutions. This process affected the education system, emphasizing Islamic values and reshaping national identity. Arabic language instruction and its growing use in religious contexts reflect efforts towards deeper ties with the Islamic world. However, these changes have sparked controversy, with debates over balancing regional diversity and promoting a unified Islamic identity. Politically, the instrumentalization of Islam has led to tensions between secular and religious movements, shaping the country's governance and legislation.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Pakistan Gesellschaft Islam Islamismus Radikalisierung Soziolinguistik Britisch Indien Frauenrechte Politik Parteien Sprache Arabisierung Religion Sprachwandel Kulturwandel Blasphemie
Schlagwörter
(Englisch)
Pakistan society Islam Islamism Radicalization Sociolinguistics British India Women's rights politics parties Language Arabization religion Language change Cultural change blasphemy
Autor*innen
Raheem Jan
Haupttitel (Deutsch)
Al-Bākistān: die Islamisierung und Arabisierung Pakistans
Paralleltitel (Englisch)
Al-Bākistān: Islamization and Arabization of Pakistan
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
128 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Rüdiger Lohlker
AC Nummer
AC17218051
Utheses ID
71636
Studienkennzahl
UA | 066 | 676 | |
