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The making of diplomatic relations
memory politics and its influences on bilateral relations
Muaz Ceran
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang für Internationale Studien (M.A.I.S.-Lehrgang)
Betreuer*in
Markus Kornprobst
DOI
10.25365/thesis.76160
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-12138.88447.972796-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Wie lässt sich der Verlauf diplomatischer Beziehungen beschreiben? Oft führen die Aktionen eines Staates zu Reaktionen anderer, die als diplomatische Antworten erscheinen. Doch was passiert, wenn eine Aktion unbeabsichtigt den Eindruck erweckt, sich gegen einen Freund zu richten? Kann dies ebenfalls zu einer angemessenen Reaktion führen? Die Türken wurden unwissentlich und trotz Warnungen zu Instrumenten eines innenpolitischen Prozesses, der die Dollfuß-Regierung legitimieren sollte, während der Türkenbefreiungsfeiern von 1933. Die zweite Wiener Türkenbelagerung wurde durch Narrative wieder ins Leben gerufen und im ganzen Land verbreitet, um ein kollektives Gedächtnis effektiv zu formen und zu manipulieren. Diese Entwicklung wurde schnell von türkischen Zeitungen als Verrat eines guten Freundes interpretiert. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Reaktion durch eine sofortige Einstellung kultureller und künstlerischer Veranstaltungen, während politische und wirtschaftliche Beziehungen weitgehend unberührt blieben, erfolgte. In dieser Arbeit wurden empirische Beweise aus diplomatischen Archiven der Republik Österreich und der Türkei gesammelt und untersucht, um die Rolle der „Politics of Memory“ in diplomatischen Beziehungen zu beleuchten.
Abstract
(Englisch)
How can the making of diplomatic relations be described? Often, the actions of one state lead to reactions from others that appear to be diplomatic responses. However, what happens when a state action unintentionally gives the impression of targeting a friendly state? Could this also lead to an appropriate response? The Turks were unintentionally and, despite warnings, made instruments of an internal political process aimed at legitimizing the Dollfuß government during the Türkenbefreiungsfeiern of 1933. The Second Ottoman Siege of Vienna was revived through narratives and spread throughout the country to shape and manipulate the collective memory of the Austrian population. Turkish newspapers quickly interpreted this development as a betrayal by a good friend. The response came in the immediate cessation of cultural and artistic events, while political and economic relations remained largely unaffected. This study collected empirical evidence from diplomatic archives of the Republic of Austria and Turkey to examine the role of 'Politics of Memory' in diplomatic relations.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Österreich Türkei Türkenbefreiungsfeier Zwischenkriegszeit Politische Gedächtnis Diplomatische Beziehungen Engelbert Dollfuß Instrumentalisierung
Schlagwörter
(Englisch)
Diplomatic Relations Austria Turkey Interwar Period Politics of Memory Diplomatic Relations Self-Other-Dichotomy
Autor*innen
Muaz Ceran
Haupttitel (Englisch)
The making of diplomatic relations
Hauptuntertitel (Englisch)
memory politics and its influences on bilateral relations
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
57 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Markus Kornprobst
Klassifikationen
02 Wissenschaft und Kultur allgemein > 02.15 Wissenschaftspolitik. Kulturpolitik ,
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.99 Sozialwissenschaften allgemein. Sonstiges
AC Nummer
AC17232091
Utheses ID
71650
Studienkennzahl
UA | 992 | 940 | |
