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The future of NATO burden sharing
challenges within the European defence industrial base and their larger implications for European strategic autonomy
Louis Centner
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang für Internationale Studien (M.A.I.S.-Lehrgang)
Betreuer*in
Robert Schuett
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.76153
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-12186.86241.249582-5
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine erfordert westliche Munition und Waffensysteme, um die russischen Angriffe zurückzuschlagen. Die europäischen Verteidigungsindustrien sind jedoch nicht in der Lage, der Ukraine ausreichende Hilfe zu leisten und gleichzeitig ihre eigenen Bestände aufzufüllen, was im Falle eines Übergreifens des Krieges auf EU- oder NATO-Mitgliedstaaten von entscheidender Bedeutung wäre. Die Unzulänglichkeit der europäischen Verteidigungsindustrie Basis kann auf eine Vielzahl von Faktoren zurückgeführt werden, darunter politische Fragen, historische Zusammenhänge und industrielle Fehler. In dieser Master These wird ein dreidimensionales Modell verwendet, das aus einer nationalen, einer europäischen und einer transatlantischen Dimension besteht. Sie untersucht die Herausforderungen, mit denen die größten europäischen Verteidigungsindustrien konfrontiert sind, und konzentriert sich dabei auf Deutschland, Frankreich und das Vereinigte Königreich. Mit Hilfe des Realismus analysiert der Autor, wie sich die Herausforderungen auf nationaler Ebene auf die europäische Zusammenarbeit in der Verteidigungsindustrie und die gemeinsame Beschaffung auswirken, die wiederum die Rolle der USA über die NATO in der europäischen Verteidigungsarchitektur beeinflussen. Die These zeigt, dass die Herausforderungen der Verteidigungsindustrien die europäische Sicherheit in hohem Maße von den USA bei Standardwaffensystemen und von China bei Rohstoffen, die für die Waffenproduktion benötigt werden, abhängig machen, was das Streben nach europäischer strategischer Autonomie (EU-SA) erschwert. Die These kommt zu dem Entschluss, dass die EU-SA aufgrund dieser Herausforderungen nur im Rahmen der NATO-Sicherheitsstruktur verwirklicht werden kann, in der sich die europäische Verteidigung zu einem stärkeren und verantwortungsvolleren Pfeiler entwickelt. Darüber hinaus kommt die These zu dem Schluss, dass sich die künftige Lastenteilung zwischen den europäischen NATO-Mitgliedern und den USA zu einer Lastverschiebung entwickeln wird. Diese Verlagerung bedeutet, dass die USA zwar ihre militärisch-industriellen Interessen in Europa aufrechterhalten werden, der Schwerpunkt der Rüstungs- und Waffenproduktion jedoch auf einen europäischen Rahmen verlagert wird. Dieser neue Rahmen wird sicherstellen, dass die europäischen Systeme mit den US-Waffen kompatibel bleiben und eine größere Interoperabilität innerhalb einer europäisch geführten NATO-Säule gefördert wird.
Abstract
(Englisch)
The Russian war of aggression against Ukraine demands Western ammunition and weapon systems to sustain and push back Russian offenses. However, Europe’s defense industries are not fully capable of supplying sufficient aid to Ukraine while simultaneously replenishing their own stockpiles, a critical need in the event of the war spreading to EU or NATO Member States. The insufficiency of European defense industrial bases (EDIBs) can be attributed to a variety of factors, including political issues, historical contexts, and industrial shortcomings. This thesis employs a three-dimensional model, consisting of national, European, and transatlantic dimensions. It examines the challenges faced by Europe’s largest DIBs, specifically focusing on Germany, France, and the UK. Through a realist lens, the author analyzes how the challenges at the national level impact European cooperation on defense industries and joint procurement which in turn impact the role of the US through NATO in the European defense architecture. The thesis showcases that the challenges of the EDIBs leave European security heavily reliant on the US for off the shelf weapon systems and China for raw earths, needed in weapon production, which complicates the strive for European Strategic Autonomy (EU-SA). The thesis finds that as a result of these challenges, EU-SA can only be materialized within the framework of NATO’s security structure, in which European defense evolves into a stronger and more responsible pillar within NATO. Ultimately, the thesis concludes that the future of burden sharing between European NATO members and the US will evolve into burden shifting. This shift implies that while the US will maintain its military industrial interests in Europe, the production focus for arms and weapons will transition towards a European framework. This new framework will ensure that European systems remain compatible with US weaponry, fostering greater interoperability within a European led NATO pillar.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
NATO Verteidigungsindustrie Rüstungsindustrie europäische strategische Autonomie
Schlagwörter
(Englisch)
NATO Defense Industrial Base Burden shifting European Strategic Autonomy
Autor*innen
Louis Centner
Haupttitel (Englisch)
The future of NATO burden sharing
Hauptuntertitel (Englisch)
challenges within the European defence industrial base and their larger implications for European strategic autonomy
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
vii, 83 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Robert Schuett
Klassifikation
89 Politologie > 89.70 Internationale Beziehungen. Allgemeines
AC Nummer
AC17231783
Utheses ID
71659
Studienkennzahl
UA | 992 | 940 | |
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