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Multilingualism in the international institutions
UN case study
Léna Louise Madette Loussert
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang für Internationale Studien (M.A.I.S.-Lehrgang)
Betreuer*in
Markus Kornprobst
DOI
10.25365/thesis.76152
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-12198.89584.631270-7
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
In einer vernetzten Welt, in der Staaten in internationalen Organisationen zusammenschließen, um gemeinsame Ziele zu erreichen, ist interkulturelle Kommunikation von größter Bedeutung. Um multilaterale Diplomatie unter den mehr als 6.000 vorhandenen Sprachen zu ermöglichen, hat die Organisation der Vereinten Nationen ein mehrsprachiges Regime mit sechs offiziellen Sprachen eingeführt,, das sechs Amtssprachen umfasst , um sicherzustellen, dass ein jeder gehört und verstanden wird. Diese Mehrsprachigkeit sollte die Staaten ermöglichen, ein Ideal der sprachlichen Gerechtigkeit zu erreichen und die Multikulturalität der Organisation zu fördern. Diese Arbeit zielt darauf ab zu erklären, warum trotz des Wunsches der Mitgliedsstaaten, eine mehrsprachige Organisation zu schaffen, eine Sprache alle Bereiche der Vereinten Nationen dominiert und zwar English. Diese Studie untersucht die internationalen Beziehungen seit 1945, um drei Elemente zu identifizieren, die die Sprachwahl der Organisation beeinflusst haben und zur Entwicklung des Englischen als Lingua Franca geführt haben. Geopolitische Trends im Zusammenhang mit Machtverhältnissen und zeitgenössischer Geschichte haben die Gründung der Vereinten Nationen und ihr sprachliches Regime beeinflusst. Das besondere Privileg, das den siegreichen Mächten des Zweiten Weltkriegs eingeräumt wurde, deren Sprachen als offizielle und Arbeitssprachen der Organisation erklärt wurden, ist ein hervorragendes Beispiel. Darüber hinaus wird die Untersuchung historischer und geopolitischer Ereignisse wie des Kalten Krieges und der Globalisierung weiterhin verdeutlichen, warum Englisch zur dominanten internationalen Sprache geworden ist. Schließlich besteht das Ziel dieser These darin, die sprachlichen Herausforderungen hervorzuheben, denen die Organisation insbesondere im Hinblick auf die Einhaltung des im Jahr 1945 festgelegten sprachlichen Regimes gegenübersteht. Darüber hinaus werden wir sehen, dass, wenn die Vereinten Nationen ihre Ziele erreichen und ihre Aufgaben erfüllen wollen, die Einbeziehung sogenannter indigener Sprachen Teil der Agenda der Organisation sein muss. Diese These wird daher zeigen, dass das sprachliche Regime der UN ein Spiegelbild der Gesamtfunktion der Organisation ist.
Abstract
(Englisch)
In an interconnected world where states come together in international organizations to achieve common goals, intercultural communication is paramount. To enable multilateral diplomacy among the more than 6,000 existing languages, the United Nations has adopted a multilingual regime that includes six official languages, ensuring everyone can be heard and understood. This multilingualism aims to place states on an equal footing, achieving linguistic justice and promoting the organization's multiculturalism. This thesis aims to understand why, despite member states' intention to create a multilingual organization, one language has come to dominate all areas of the United Nations: English. This study delves into international relations since 1945 to identify three elements that have influenced the organization's language choices, leading to the development of English as the lingua franca. Geopolitical trends related to power dynamics and contemporary history have influenced the creation of the United Nations and its linguistic regime. The special status given to the victorious powers of World War II, whose languages were declared official and working languages of the organization, is a prime example. Additionally, examining historical and geopolitical events such as the Cold War and globalization will further elucidate why English has become the dominant international language. Finally, the objective of this thesis is to highlight the linguistic challenges the organization faces, particularly regarding respect to the linguistic regime established in 1945. We will also see that if the United Nations aims to achieve its goals and fulfill its missions, the inclusion of so-called indigenous languages must be part of the organization's agenda. Thus, this thesis will demonstrate that the UN's linguistic regime reflects the organization's overall functioning.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Mehrsprachigkeit
Schlagwörter
(Englisch)
multilingualism
Autor*innen
Léna Louise Madette Loussert
Haupttitel (Englisch)
Multilingualism in the international institutions
Hauptuntertitel (Englisch)
UN case study
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
86 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Markus Kornprobst
Klassifikation
89 Politologie > 89.00 Politologie. Allgemeines
AC Nummer
AC17231775
Utheses ID
71662
Studienkennzahl
UA | 992 | 940 | |
