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Predictors of stage fright
stage fright in the framework of the control-value theory
Sigrid Bruckner
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Thomas Götz
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.76254
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29446.04510.498662-7
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Lampenfieber ist ein weit verbreitetes Problem bei Musiker*innen. Daher soll in dieser Arbeit untersucht werden, ob das Ausmaß des Lampenfiebers mit den Annahmen der Kontroll-Wert-Theorie erklärt werden kann. Es wurde getestet, ob subjektive Kontrolle und Wert signifikante Prädiktoren für Lampenfieber sind, mit der Erwartung, dass geringere subjektive Kontrolle und höherer subjektiver Wert zu höherem Lampenfieber führen. Die subjektive Kontrolle wurde mit Selbstwirksamkeit und Selbstkonzept operationalisiert. Für den subjektiven Wert wurden Skalen für den intrinsischen Wert, die Bedeutung der Leistung und die persönliche Bedeutung verwendet. Zusätzlich wurden mögliche Einflussfaktoren auf Kontrolle und Wert sowie Lampenfieber untersucht. Folgenden Konstrukte wurden analysiert: Geschlecht, Alter, Motivation, Musikstil, Anzahl der Musiker*innen auf der Bühne, Publikumsgröße und Leistungsniveau. Mittels eines Fragebogens gaben die Musiker*innen ihre persönlichen Erfahrungen bezüglich Lampenfieber, Kontroll- und Wertempfinden an und beantworteten offene Fragen, zur Erhebung der Einflussfaktoren. Die Stichprobe umfasste 86 Musikstudierende, Berufsmusiker*innen und Amateurmusiker*innen, von denen sich 64,5 % als weiblich und 35,5 % als männlich identifizierten und ein Durchschnittsalter von 38,8 Jahren aufweisen. Die Ergebnisse zeigen einen signifikant negativen Zusammenhang zwischen Selbstkonzept und Lampenfieber. Bezüglich des Wertempfindens variieren die Ergebnisse je nach Subskala. Intrinsischer Wert steht in einem negativen Zusammenhang mit Lampenfieber, während die Bedeutung der Leistung einen positiven Zusammenhang aufweist. Hinsichtlich der Konstrukte der explorativen Analyse konnten signifikante Korrelationen mit den drei Hauptvariablen und Leistungsniveau, Motivation, Musikstil, Alter und Publikumsgröße festgestellt werden. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Lampenfieber tatsächlich sowohl mit Wert als auch mit Kontrolle in Verbindung gebracht werden, dies macht die Kontroll-Wert-Theorie zu einer interessanten Basis für die weitere Erforschung von Lampenfieber. Die neu gewonnenen Erkenntnisse bilden eine Grundlage für neue Präventionsansätze und könnten dazu beitragen, die hohe Prävalenz von Lampenfieber zu minimieren.
Abstract
(Englisch)
Stage fright is a widespread problem in musicians. Therefore, this thesis aims to investigate if levels of stage fright can be explained with the assumptions as outlined in the control–value theory. It was tested whether subjective control and value are significant predictors of stage fright, with the expectation that lower subjective control and higher subjective value lead to higher stage fright. Subjective control was operationalized with self-efficacy and self-concept. Considering subjective value, scales for intrinsic value, importance of achievement, and personal importance were used. Additionally, probable influences on the antecedent of control and value and stage fright itself were explored. The following constructs have been analyzed: gender, age, motivation, music style, number of performers on stage, size of audience, and level of proficiency. Via a questionnaire, musicians stated their personal experience with stage fright, subjective control, and subjective value. Furthermore, they answered open questions concerning the constructs listed before. Sampling was carried out on music students, professional musicians, and amateur musicians. 86 musicians filled out the questionnaire, with 64.5% of them identifying as female and 35.5% as male, with an average age of 38.8 years. The results show a significant negative connection between self-concept and stage fright. Looking at perceived value, results vary depending on the subscale analyzed. Intrinsic value is negatively connected to stage fright, while importance of achievement shows a positive connection. Concerning the constructs of the exploratory analysis, significant correlations with the three main variables and proficiency, motivation, music style, age, and audience size could be observed. The results indicate that stage fright can indeed be related to both value and control, making the control-value theory an interesting and solid framework for further research on stage fright. The newly gained knowledge forms a basis for new approaches on preventing stage fright and could help minimize the high prevalence of it.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Kontroll-Wert Theorie Lampenfieber Musiker*innen
Schlagwörter
(Englisch)
Control-Value theory Stage Fright Musicians
Autor*innen
Sigrid Bruckner
Haupttitel (Englisch)
Predictors of stage fright
Hauptuntertitel (Englisch)
stage fright in the framework of the control-value theory
Paralleltitel (Deutsch)
Prädiktoren von Lampenfieber
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
50 Seiten, 18 ungezählte Seiten, 3 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Thomas Götz
Klassifikation
77 Psychologie > 77.46 Emotion
AC Nummer
AC17242659
Utheses ID
71913
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1