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Zum Einsatz der Mundharmonika in anglo-amerikanischer Pop- und Rockmusik
Beispiele von 1960 bis 2000
Sarah Lackner
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Musikwissenschaft
Betreuer*in
Michael Weber
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.76368
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30273.89649.208270-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Mundharmonika wurde um 1850 in einer Zeit der zunehmenden Globalisierung und industriellen Revolution in Europa entwickelt und wurde so zum ersten massenproduzierten Musikinstrument. Durch ihre Erschwinglichkeit und einfache Handhabung wurde sie binnen weniger Jahrzehnte weltweit populär. Ab den 1960er Jahren fand die Mundharmonika auch Eingang in das Repertoire einiger der wirkmächtigsten Pop- und Rockmusiker*innen des 20. Jahrhunderts. Diese Masterarbeit untersucht den Einsatz der Mundharmonika in anglo-amerikanischer Pop- und Rockmusik zwischen 1960 und 2000. Unter Berücksichtigung der historischen und technischen Hintergründe, sowie der Wahrnehmung und Wertung des Musikinstruments in Europa und den USA, erfolgen Untersuchungen zu den betreffenden Interpret*innen und den dazugehörigen Songbeispielen. Dabei werden Überlegungen bezüglich der Rolle der Mundharmonika im musikalischen Arrangement, ihrer Beziehung zu anderen Instrumenten, angewandten Spieltechniken und stilistischen Einflüsse angestellt. Zudem wird untersucht, wie rezeptive Zuschreibungen die Einbindung der Mundharmonika beeinflussen und wie sie als Rockinstrument legitimiert wird. Es zeigt sich, dass vor allem die US-amerikanische Folkmusik sowie der kreative Dialog zwischen den USA und Großbritannien maßgeblich zur Etablierung der Mundharmonika in der Rock- und Popmusik beigetragen haben. In den meisten Fällen wird sie vom Sänger oder der Sängerin selbst gespielt und dient als Erweiterung der Stimme. Dementsprechend häufig sind Zwischenspiele und solistische Einlagen während instrumentaler Passagen. Die Mundharmonika als Instrument der Unterprivilegierten und „einfachen“ Leute lässt sich mit der Protesthaltung der jungen Musiker*innen der 1960er und 1970er Jahre vereinbaren und verleiht dem Instrument in den USA eine identitätsstiftende, kulturelle Bedeutung, die bis heute anhält.
Abstract
(Englisch)
Developed in Europe around 1850 at a time of increasing globalisation and industrial revolution, the harmonica became the first mass-produced musical instrument. Due to its affordability and ease of use, it became popular worldwide within a few decades. Since the 1960s, the harmonica has also found its way into the repertoire of some of the most influential pop and rock musicians of the 20th century. This Master's thesis examines the use of the harmonica in Anglo-American pop and rock music between 1960 and 2000. Taking into account the historical and technical backgrounds, as well as the perception and value judgement of the musical instrument in Europe and the USA, the musicians concerned, and their respective songs are examined. In doing so, considerations are made regarding the role of the harmonica in musical arrangement, its relationship to other instruments, applied techniques and stylistic influences. Furthermore, it is investigated how receptive attributions influence the integration of the harmonica and how it is justified as a rock instrument. It is shown that American folk music in particular and the creative dialogue between the USA and Great Britain have contributed significantly to the establishment of the harmonica in rock and pop music. In most cases, it is played by the singer himself or herself and serves as an extension of the voice. As a result, interludes and soloistic parts during instrumental passages are common. The harmonica as an instrument of the underprivileged and "ordinary" people was consistent with the oppositional conduct of young musicians of the 1960s and 1970s and provides the instrument with a defining, cultural significance in the USA that continues to this day.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Mundharmonika Rockmusik Popmusik Beispiele Rock Pop Harmonika anglo-amerikanische Musik 1960er 1970er 1980er 1990er
Schlagwörter
(Englisch)
harmonica harp rock music pop music 1960s 1970s 1980s 1990s
Autor*innen
Sarah Lackner
Haupttitel (Deutsch)
Zum Einsatz der Mundharmonika in anglo-amerikanischer Pop- und Rockmusik
Hauptuntertitel (Deutsch)
Beispiele von 1960 bis 2000
Paralleltitel (Englisch)
On the use of the harmonica in Anglo-American pop and rock music
Paralleluntertitel (Englisch)
examples from 1960 to 2000
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
196 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Michael Weber
Klassifikationen
24 Theater > 24.40 Musik. Allgemeines ,
24 Theater > 24.55 Komponisten. Musiker. Sänger ,
24 Theater > 24.65 Jazzmusik. Popmusik. Rockmusik
AC Nummer
AC17253037
Utheses ID
71937
Studienkennzahl
UA | 066 | 836 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1