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Zwischen Autonomie und Kommerz
der Autonomiebegriff bei Adorno und Horkheimer und seine Bedeutung zur Analyse des Films "Roma"
Donika Sophie Shehu
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Lehramt Sek (AB) Unterrichtsfach Deutsch Unterrichtsfach Psychologie und Philosophie
Betreuer*in
Werner Titelbach
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.76429
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-12993.04003.236498-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Masterarbeit geht von Horkheimer und Adornos Dialektik der Aufklärung aus und prüft die Befunde zur totalitären Kulturindustrie hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit auf die gegenwärtige Medienlandschaft. Dabei stehen vor allem das kapitalistische Vereinnahmungspotenzial, die Dichotomie von Hoch- und Populärkultur sowie die Charakterisierung autonomer Formen der Kunst im Vordergrund. Sie attestieren der Kulturindustrie, dass sie als kommerziell ausgerichtetes System Waren produziert, die jegliche denkende Aktivität verhindern und keinen Raum für Autonomie lassen. Im Gegensatz zum autonomen Kunstwerk, das kritisches Denken zu initiieren vermag, steht die Kulturindustrie für die Tendenz der Anti-Aufklärung. Methodisch wird eine Analyse des Autonomiebegriffs in der Dialektik der Aufklärung durchgeführt, um in einem weiteren Schritt die Überlegungen der Autoren am Film Roma (R.: Alfonso Cuarón, MEX 2018) festzumachen und das kritische Potenzial gegenwärtiger Filmproduktionen zu diskutieren. Der Film ist einerseits von Interesse, da es sich um eine kommerzielle Netflix-Produktion handelt, doch andererseits verfährt der Film nicht nach dem klassischen kulturindustriellen Schema, indem ein individueller Einsatz medienspezifischer Mittel zu vernehmen ist. Als Gewinner zahlreicher Filmpreise positioniert sich der Film nicht eindeutig zwischen Kunst und Kommerz, sondern kann als eine dialektische Form beider Konzepte verstanden werden. Es kann von einer relativen Autonomie ausgegangen werden, deren emanzipierendes Potenzial sich schließlich daran zeigt, dass der Film reale Auswirkungen hatte, ohne dabei zu moralisieren.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Adorno Horkheimer Dialektik der Aufklärung Kulturindustrie Roma Film Autonomie Kommerz Film-Philosophie
Schlagwörter
(Englisch)
Adorno Horkheimer dialectics of enlightenment culture industry Roma movie autonomy commerce film philosophy
Autor*innen
Donika Sophie Shehu
Haupttitel (Deutsch)
Zwischen Autonomie und Kommerz
Hauptuntertitel (Deutsch)
der Autonomiebegriff bei Adorno und Horkheimer und seine Bedeutung zur Analyse des Films "Roma"
Paralleltitel (Englisch)
Between autonomy and commerce
Paralleluntertitel (Englisch)
the autonomy concept of Adorno and Horkheimer and its importance to analyze the movie "Roma"
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
104 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Werner Titelbach
Klassifikationen
08 Philosophie > 08.41 Ästhetik ,
08 Philosophie > 08.45 Politische Philosophie ,
24 Theater > 24.30 Film. Allgemeines
AC Nummer
AC17258483
Utheses ID
71971
Studienkennzahl
UA | 199 | 506 | 525 | 02
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