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Benedict Randhartinger
zur Rezeption eines vergessenen Komponisten
Tatjana Hölzl
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Musikwissenschaft
Betreuer*in
Elisabeth Hilscher
DOI
10.25365/thesis.76313
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-14667.01340.321023-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Der aus Ruprechtshofen stammende Benedict Randhartinger (1802–1893) bekam 1812 eine Stelle als Sängerknabe in der Wiener Hofmusikkapelle. Das war der Beginn seiner erfolgreichen Karriere als Sänger. Aber auch als Komponist zählte Randhartinger, welcher nach seiner eigentlichen Schulausbildung von Antonio Salieri unentgeltlich Kompositionsunterricht bekam, etwa ab den 1830er Jahren zu den festen Größen im Wiener Musikleben. Ab 1846 war er wirklicher Vizehofkapellmeister und von 1862–1866 Hofmusikapellmeister. Die unübliche Pensionierung Randhartingers 1866 war nicht nur eine Zäsur in dessen Karriere, sondern erregte auch großes Aufsehen in der Gesellschaft. Aus den Zeitungen und Zeitschriften geht die Bekanntheit und Beliebtheit Randhartingers, vor allem in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, hervor. In der zweiten Hälfte wird die Berichterstattung zu seiner Person zurückhaltender, allerdings nicht maßgeblich negativer. Er genießt auch in dieser Zeit noch großes Ansehen, was sich vor allem zu seinen runden Geburtstagen in den Zeitungen niederschlägt. Es wird herausgearbeitet, wie sich die Rezeption Randhartingers im Verlauf seines langen Lebens veränderte, bis er schließlich während des 20. Jahrhunderts fast völlig in Vergessenheit geriet. Zufällig wird er durch die spätere Gründerin der Randhartinger-Gesellschaft wiederentdeckt und erfährt dadurch eine neu entfachte Erinnerung seiner Person und seines musikalischen Schaffens.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Komponist Hofkapellmeister Pensionierung Sänger Lieder griechische Kirchenmusik Tonkünstler-Societät Pressewesen 19. Jahrhundert Rezeptionsforschung Musikkritik im Zeitungswesen
Autor*innen
Tatjana Hölzl
Haupttitel (Deutsch)
Benedict Randhartinger
Hauptuntertitel (Deutsch)
zur Rezeption eines vergessenen Komponisten
Paralleltitel (Englisch)
Benedict Randhartinger
Paralleluntertitel (Englisch)
on the reception of a forgotten composer
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
306 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Elisabeth Hilscher
AC Nummer
AC17248420
Utheses ID
72022
Studienkennzahl
UA | 066 | 836 | |
