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Richard Wagner! einst nur ein Name, heute eine Welt
die späten Jahre des "Wiener Akademischen Wagner-Vereins" (1900-1939)
Maximilian Kurt Böhm
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Musikwissenschaft
Betreuer*in
Birgit Lodes
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.76301
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-19896.03602.433574-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Ein in ihrer Form singuläres Phänomen stellen die Ende des 19. Jahrhunderts aufkommenden Gründungen von sogenannten „Wagnervereinen“ dar. Als reines Finanzierungskonzept zur Unterstützung der Bayreuther Festspiele gegründet, profilierte sich insbesondere der 1873 gegründete „Wiener Akademische Wagner-Verein“, der durch sein Personal eng mit Institutionen wie der Gesellschaft der Musikfreunde und deren Konservatorium, der k. k. Hofoper, dem Wiener Männergesangverein, dem Akademischen Gesangverein, aber auch dem k. k. Burgtheater sowie später dem Wiener Konzertverein vernetzt war, darüberhinaus jedoch auch Vertreter*innen der Politik und Wirtschaft in seinen Reihen versammelte, zu einem wirkmächtigen kulturpolitischen Akteur im Wiener Musikleben, dessen Wirken für Komponisten wie Anton Bruckner und Hugo Wolf von tragender Bedeutung war. Während das Spektrum der Mitglieder anfänglich unterschiedlichste Personen des Wiener Bürgertums und Adels beinhaltete und somit eine insbesondere in Bezug auf politische und gesellschaftliche Fragen höchst heterogene Gemeinschaft darstellte, verdrängte in den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts sich immer lauter artikulierendes nationalistisches, alldeutsches und antisemitisches Gedankengut innerhalb des Vereins vor allem zahlreiche jüdische Mitglieder sowie Mitglieder, die mit den genannten politischen Einstellungen weniger sympathisierten. Diese Tendenz konkretisierte sich ab 1900 und endgültig ab dem Beginn des Ersten Weltkrieges in einer zunehmenden Radikalisierung, was sich in den Vereinstätigkeiten dieser Jahre widerspiegelt; eine Entwicklung, die bis zur endgültigen Auflösung des Vereins 1939 anhalten sollte.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Richard Wagner Antisemitismus Nationalsozialismus Verein Wien Bayreuth Wagnerianer Anton Bruckner Hugo Wolf 19. Jahrhundert Monarchie Österreich Konzert
Autor*innen
Maximilian Kurt Böhm
Haupttitel (Deutsch)
Richard Wagner! einst nur ein Name, heute eine Welt
Hauptuntertitel (Deutsch)
die späten Jahre des "Wiener Akademischen Wagner-Vereins" (1900-1939)
Paralleltitel (Englisch)
Richard Wagner! einst nur ein Name, heute eine Welt
Paralleluntertitel (Englisch)
the late years of the "Wiener Akademischer Wagner-Verein" (1900-1939)
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
125 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Birgit Lodes
Klassifikationen
24 Theater > 24.45 Musiksoziologie ,
24 Theater > 24.50 Historische Musikwissenschaft ,
24 Theater > 24.62 Musiktheater. Theatermusik
AC Nummer
AC17244551
Utheses ID
72090
Studienkennzahl
UA | 066 | 836 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1