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Das Redevelopment-Potenzial stillgelegter historischer Industriebauten des Textilsektors im Raum Bludenz und Walgau
zeitlicher Untersuchungsrahmen: 1983 bis 2023
Elisabeth Maria Schwald
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang Studium Generale - Das nachberufliche Studium an der Universität Wien (MA)
Betreuer*in
Yvonne Franz
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.77059
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-20067.05528.239497-5
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Nachhaltigkeit, Resilienz, Smartness, Bereitschaft, soziale und kulturelle Verantwortung zu übernehmen, sind Eigenschaften, die Kommunen heute hinsichtlich Orts- und Stadtentwicklung im Idealfall vorweisen können sollten. Für die Folgenutzung brachliegender Industrieimmobilien sind genau diese Aspekte relevant, wobei noch die substanzielle wirtschaftliche Seite im Auge behalten werden muss. Ob ein historisches Fabrikgebäude in einen Wirtschaftspark, ein Wohnhaus oder ein Objekt mit gemischter Nutzung umgewandelt wird – viele Argumente sprechen jedenfalls für eine Nachnutzung. Neben der sehr guten Ökobilanz (weniger Bodenverbrauch, weniger Energieaufwand, weniger Baustoffbedarf) sowie unter Umständen der Einsparung von Zeit und Kosten kommt auch der freiwilligen oder aufgrund des Denkmalschutzes gesetzlich vorgeschriebenen Erhaltung des historischen Charakters, und damit der Identität eines Orts- oder Stadtteils, große Bedeutung zu. Darüber hinaus kann eine erfolgreiche Umnutzung zu wirtschaftlichem Wachstum, zur Attraktivierung und Belebung und insgesamt zu einer positiven räumlichen und sozialen Entwicklung des jeweiligen Quartiers führen. Im Raum Bludenz und Walgau (Bundesland Vorarlberg, Österreich) gibt es einige ehemalige Textilfabriken, die in den letzten vierzig Jahren – das ist die zeitliche Eingrenzung der Untersuchung – einer Nachnutzung zugeführt wurden. Die in dieser Arbeit analysierten sechs Fallbeispiele zeigen, dass das Potenzial stillgelegter Industrieimmobilien und -areale gehoben werden sollte, da die bewusste Entscheidung für eine Folgenutzung, bei allen Herausforderungen, die ein solche bereithält, einen wesentlichen ökologischen, ökonomischen, sozialen, orts- bzw. stadtentwicklungsmäßigen Beitrag leisten kann. Gerade in der gegenwärtigen Situation sind diese Aspekte unerlässlich; die bereits durchgeführten Nachnutzungen können insofern als nachahmenswerte Beispiele dienen.
Abstract
(Englisch)
Sustainability, resilience, smartness, and the willingness to assume social and cultural responsibility are qualities that municipalities should ideally be able to demonstrate today in terms of local and urban development. These aspects are particularly relevant for the redevelopment of disused industrial properties; consideration should also be given to the economic factors, which may be substantial. Whether a historical factory building is converted into a business park, a residential building, or a mixed-use property, there are many arguments in favour of repurposing. In addition to the excellent ecological balance (less land consumption, less energy expenditure, less need for building materials) and the potential savings in time and costs, the preservation of the historical character, whether voluntarily or legally mandated, is of great importance as it ensures that the identity of a locality or district is maintained. Furthermore, successful reuse can lead to economic growth, increased attractiveness and vibrancy, and overall positive spatial and social development of the respective neighbourhood. In the Bludenz and Walgau area (province of Vorarlberg, Austria) several former textile factories have been repurposed over the past forty years – this being the timeframe of the study. The six case studies analysed in this thesis demonstrate that the potential of decommissioned industrial properties and sites should be harnessed, as the conscious decision to repurpose such historical factories and areas, despite the challenges it entails, can make significant contributions towards the ecology, economy, social issues and the development of a locality. These aspects are particularly essential in the current situation; the redevelopment projects already undertaken can therefore serve as best practice models.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Redevelopment Revitalisierung Nachnutzung historische Industriebauten Textilindustrie Vorarlberg
Autor*innen
Elisabeth Maria Schwald
Haupttitel (Deutsch)
Das Redevelopment-Potenzial stillgelegter historischer Industriebauten des Textilsektors im Raum Bludenz und Walgau
Hauptuntertitel (Deutsch)
zeitlicher Untersuchungsrahmen: 1983 bis 2023
Paralleltitel (Englisch)
The redevelopment potential of decommissioned historical industrial buildings in the textile sector in the Bludenz and Walgau area
Paralleluntertitel (Englisch)
temporal scope of investigation: 1983 to 2023
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
200 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Yvonne Franz
Klassifikationen
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.99 Sozialwissenschaften allgemein. Sonstiges ,
74 Geographie > 74.72 Stadtplanung. kommunale Planung ,
74 Geographie > 74.79 Raumordnung, Städtebau. Sonstiges
AC Nummer
AC17366822
Utheses ID
72093
Studienkennzahl
UA | 992 | 499 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1