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An investigation on the relationship between tooth crown proportions and dentine and pulp volume
Jana Naomi Pfneiszl
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Evolutionäre Anthropologie
Betreuer*in
Gerhard Weber
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.76315
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-20688.10167.827524-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Studie verifiziert frühere Erkenntnisse der Annahme zweier Gestalttypen der Zahnkronen des modernen Menschen. Dies wurde durch eine umfassende Analyse nachgewiesen, bei der lineare und 3D-Messungen mit Volumenmessungen kombiniert wurden. Die Untersuchung wurde an oberen und unteren zweiten Milchmolaren, ersten und zweiten Molaren sowie dritten und vierten Prämolaren durchgeführt. Es wurde eine neuartige Methode angewandt, um die Beziehung zwischen den Gestalttypen und dem gesamten kubischen Inhalt der Dentinkrone, dem Dentinvolumen und dem Pulpavolumen zu untersuchen. Zwischen den beiden Gestalttypen wurden signifikante Unterschiede im Volumen des Zahngewebes festgestellt, wobei hohe/schmale Zähne größere Pulpahöhlen und niedrige/breite Zähne kleinere Pulpen aufweisen. Dennoch wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen den Gestalttypen im Gesamtvolumen der Zahnkrone (kubisches Gesamtvolumen: Dentin + Pulpa der Zahnkrone) festgestellt. Dies führt zu der neuen Hypothese, dass die beiden Gestalttypen im Durchschnitt auf ähnlichen Mengen an verwendetem Material beruhen. Mit anderen Worten, es könnte eine relativ konstante Menge an Dentin vorhanden sein, die zur Bildung eines bestimmten Zahntyps verwendet werden kann, z. B. eines unteren ersten Molaren. Dieses Material kann jedoch so eingesetzt werden, dass entweder hohe und schmale oder niedrige und breite Zähne entstehen. Eine Reihe von Faktoren wie Geschlecht, Population, Ernährung und andere könnten einen Einfluss auf das Ergebnis haben. Darüber hinaus deuten unsere Ergebnisse darauf hin, dass ein bestimmter Gestalttyp innerhalb des Gebisses einer Person eher konsistent ist, als dass er zwischen verschiedenen Gestalttypen variiert. Wichtig ist, dass in unserer Studie geschlechtsspezifische Unterschiede festgestellt wurden, wobei Frauen häufiger hohe/schmale Prämolaren und Männer breite/niedrige Prämolaren aufweisen. Wir fanden auch einen deutlichen Nord-Süd-Trend, bei dem nördliche Populationen überwiegend hohe/schmale Zahnkronen besitzen, während südliche Populationen breite/niedrige Kronen aufweisen. Dieses Muster unterstreicht die Bedeutung räumlicher Einschränkungen im Ober- und Unterkiefer sowie den Einfluss genetischer Faktoren bei der Ausprägung der Zahnmerkmale. Obwohl Herkunft und Geschlecht ebenfalls eine Rolle bei der Gestaltung der Zahnmorphologie spielen können, deuten unsere Ergebnisse darauf hin, dass die Gestalttypen durch die Kiefergröße reguliert werden, wie die beobachteten Trends bei weiblichen und männlichen sowie nördlichen und südlichen Populationen zeigen. Künftige Forschungsarbeiten sollten sich auf homogene Stichproben konzentrieren, um den Zusammenhang zwischen Zahnkronen, Geschlecht und Bevölkerung weiter zu erforschen, sowie auf die Untersuchung möglicher Korrelationen zwischen Pulpavolumen, Schmelzvolumen und abrasiven Kräften. Das Verständnis dieser Zusammenhänge wird zu einem umfassenderen Verständnis der Faktoren beitragen, die die Zahnmorphologie beeinflussen.
Abstract
(Englisch)
This study corroborates previous findings regarding the existence of two distinct Shape- Types among modern human dentinal tooth crowns. This was evidenced by a comprehensive analysis integrating linear and 3D measurements with volume measurements. The investigation was conducted on upper and lower deciduous second molars, first and second molars, and third and fourth premolars. A novel methodology was employed to investigate the relationship between Shape-Type and total cubic content of the dentine crown, dentinal volume, and pulp volume. Significant differences in dental tissue volumes were observed between the two Shape-Types, where tall/narrow-shaped teeth exhibit larger pulp cavities and low/broad-shaped teeth show smaller pulps. Nevertheless, no significant differences were observed between Shape- Types in the overall dentinal tooth crown volume (dentinal cubic content: dentine + pulp of the crown). This leads to the novel hypothesis that the two Shape-Types are, on average, based on similar amounts of material used. In other words, there might be a relatively constant amount of dentine that can be used to form a specific tooth type, such as a lower first molar. However, this material can be invested to produce either tall and narrow or low and broad shaped teeth. A number of factors, including sex, population, diet and others might have an influence on the outcome. Furthermore, our findings indicate that a specific Shape-Type tends to be consistent within an individual's dentition, rather than varying across different tooth types. Importantly, our study identified sex-related differences, with females more frequently exhibiting tall/narrow-shaped premolars and males displaying low/broad-shaped premolars. We also found a distinct north-south trend, wherein northern populations predominantly possess tall/narrow-shaped dentinal tooth crowns, while southern populations exhibit low/broad-shaped crowns. This pattern underscores the significance of spatial maxillary and mandibular constraints and genetic factors in shaping dental characteristics. While the origin and sex may also play a role in shaping tooth morphology, our findings suggest that Shape-Types may be regulated by jaw size, as evidenced by observed trends in females/males and northern/southern populations. Future research should focus on homogenous samples to further explore the association between dentinal tooth crowns, sex and population, as well as on the investigation of potential correlations between pulp volume, enamel volume and abrasive forces. Understanding these relationships will contribute to a more comprehensive understanding of the factors influencing tooth morphology.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Virtuelle Anthropologie Micro-CT Lineare Messungen an Zahnkronen Pulpahöhle und Alter Geschlechtsdimorphismus der Zahnkrone Morphologie der Zahnkrone Pulpavolumen Dentinvolumen Zahnvolumen Zahngestalt geometrische Morphologie
Schlagwörter
(Englisch)
virtual anthropology micro-CT linear measurements on dental crowns pulp cavity and age sexual dimorphism of dental crown morphology of the dental crown pulp volume dentin volume tooth volume Tooth shape Geometric morphometrics
Autor*innen
Jana Naomi Pfneiszl
Haupttitel (Englisch)
An investigation on the relationship between tooth crown proportions and dentine and pulp volume
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
106 Seiten : Illustrationen
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Gerhard Weber
Klassifikationen
30 Naturwissenschaften allgemein > 30.30 Naturwissenschaften in Beziehung zu anderen Fachgebieten ,
42 Biologie > 42.21 Evolution ,
42 Biologie > 42.88 Physische Anthropologie
AC Nummer
AC17249050
Utheses ID
72097
Studienkennzahl
UA | 066 | 827 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1