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Vermittlung der moralischen Relevanz von Spielhandlungen
eine ludologisch-deontologische Auseinandersetzung mit digitalen Spielen am Beispiel von "Will die alone"
Florian Sonner
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Interdisziplinäre Ethik
Betreuer*in
Paul Tarmann
Mitbetreuer*in
Alexander Preisinger
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.76783
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-20931.01622.645510-1
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Digitale Spiele erfreuen sich großer Beliebtheit und sind mittlerweile ein wichtiger Bestandteil des alltäglichen Lebens zahlreicher Menschen geworden. Nicht zuletzt aufgrund dieser wachsenden Präsenz besitzt dieses Medium eine außerordentliche Attraktivität näher beforscht zu werden. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich daher thematisch mit dem Spielverhalten von jungen Erwachsenen sowie dem ethischen Gehalt ihrer Spielhandlungen im digitalen Spiel. Konkret geht es darum, herauszufinden, in welchen Handlungsformen sich das Spielverhalten der genannten Personengruppe bewegt und inwiefern ihre Spielhandlungen aus moraltheoretischer Perspektive moralisch relevant sind. Letzteres soll vor allem durch die Berücksichtigung des kategorischen Imperativs gelingen. Um der Forschungsfrage beizukommen, erfolgte zunächst eine theoretische Fundierung der Thematik, die mit der begrifflichen Aufarbeitung des digitalen Spiels begann. Darüber hinaus wurde hierbei unter anderem auch eine Unterscheidung zwischen Computerspielen als Handeln und Computerspiele als Gegenstand angestellt, die Beschreibung der Syllogismenbildung und die Aufarbeitung der unterschiedlichen Arten von Spielhandlungen nach Ulbricht vorgenommen sowie der ethische Gehalt von Spielhandlungen mit besonderer Berücksichtigung des kategorischen Imperativs dargelegt. Die Methodik betreffend, wurde zu Beginn die theoretische Grundlegung, wie beispielweise die Darlegungen der Methode, ihre Stärken und Limitationen aber auch die Erstellung von Leitfäden vorgenommen, welche die darauffolgende Erhebung und Analyse anleiten und strukturieren sollten. Im Anschluss daran erfolgte die konkrete Durchführung im Rahmen derer fünf Personen, mithilfe der Methode des lauten Denkens, ihre Gedanken zu ihren Spielhandlungen verbalisierten. Diese Verbalsierungen wurden transkribiert, mittels QDA-Software codiert und unter Einsatz der qualitativen Inhaltsanalyse auf diejenigen Merkmale untersucht, die für die Formulierung der Syllogismen notwendig waren. Anschließend erfolgte daraus die Bildung der Syllogismen, die daraufhin den unterschiedlichen Arten von Spielhandlungen zugeordnet und auf ihre moralische Relevanz hin untersucht wurden. Die Untersuchung ergab, dass es sich bei sämtlichen Spielhandlungen der Proband*innen um die Fiktion akzeptierende fiktionale Handlungen, also die Reinform des Spielens, handelte und sich diese damit der Prüfung durch den kategorischen Imperativ entzogen und als moralisch nicht relevant zu klassifizieren waren. Darüber hinaus konnten auch potentiell aussichtsreiche Anknüpfungspunkte für weiterführende Forschung identifiziert werden.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Spielhandlungen Kategorischer Imperativ Immanuel Kant Moral
Schlagwörter
(Englisch)
Game Studies
Autor*innen
Florian Sonner
Haupttitel (Deutsch)
Vermittlung der moralischen Relevanz von Spielhandlungen
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine ludologisch-deontologische Auseinandersetzung mit digitalen Spielen am Beispiel von "Will die alone"
Paralleltitel (Englisch)
Communicating the moral relevance of game actions
Paralleluntertitel (Englisch)
a ludological-deontological examination of digital games using the example of "Will die alone"
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
199 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Paul Tarmann
Klassifikation
08 Philosophie > 08.38 Ethik
AC Nummer
AC17339700
Utheses ID
72101
Studienkennzahl
UA | 066 | 641 | |
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