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Die Interaktion von Dolmetschenden mit Kindern
eine Analyse nach dem Role-Space-Modell
Rebekka Moser
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Translationswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Translation Deutsch Italienisch
Betreuer*in
Sonja Pöllabauer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.76292
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-22497.05610.445797-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Masterarbeit untersucht das Verhalten von Dolmetschenden, die für Kinder dolmetschen und die Besonderheiten, die die Kommunikation mit Kindern mit sich bringt. Ziel ist es, folgende Forschungsfrage zu beantworten: „Wie können Dolmetschende beim Dolmetschen für Kinder im role space-Modell positioniert werden?“. Bisher wurde dieses Modell nur für die Positionierung von Dolmetschenden, die für Erwachsene dolmetschen, angewandt. Aufbauend auf eine theoretische Einleitung, die sich mit dem aktuellen Forschungsstand in Bezug auf die kognitive und sprachliche Entwicklung der Kinder, die Kommunikation mit Kindern und das Dolmetschen für Kinder auseinandersetzt, wurden Dolmetschsimulationen nach dem role space-Modell analysiert. Das untersuchte Material besteht aus den Transkripten von drei Dolmetschsimulationen, in denen Dolmetschende für Kinder verschiedenen Alters dolmetschen. Die Simulationen wurden auf das Verhalten (verbal und nonverbal) der Dolmetschenden hin untersucht, um anschließend den Handlungsraum (space) der Dolmetschenden in Anlehnung an das role space-Modell nach Llewellyn-Jones und Lee (2014) graphisch darzustellen. Für die Analyse war eine Anpassung und Überarbeitung des Modells nötig. Grundlage für das erarbeitete Modell stellte dabei die Einteilung der Kategorien des role space-Modells nach Devaux (2018:96) dar. Das im Rahmen dieser Masterarbeit erstellte Modell kann als Grundlage für weitere Analysen verwendet werden. Die Ergebnisse der Masterarbeit zeigen, dass Dolmetschende beim Dolmetschen für Kinder durch ihre Entscheidungen und ihr Verhalten ihre Teilnahme als Gesprächsbeteiligte deutlich hervorheben. Die Ich-Form beim Dolmetschen für junge Kinder wurde beispielsweise vermieden und die Steuerung des Gesprächs hat sich beim Kommunizieren mit Kindern als besonders wichtig herausgestellt. Zudem konnten die Masterarbeit zeigen, dass die Dolmetschenden eher dazu neigen sich an das Kind anzupassen als an erwachsene Gesprächsbeteiligte.
Abstract
(Englisch)
This master's thesis explores the behaviour of interpreters who work with children and the unique aspects of communication with children. The aim is to answer the research question: "How can interpreters be positioned in the role-space model when interpreting for children?". This model has previously only been applied to the positioning of interpreters working with adults. Building on a theoretical introduction that reviews the current state of research on children's cognitive and linguistic development, communication with children, and interpreting for children, interpreting simulations were analysed using the role-space model. The material examined consists of the transcripts of three interpreting simulations in which interpreters interpret for children of different ages. The simulations were analysed for verbal and non-verbal behaviour of the interpreters in order to then graphically represent the interpreters' action space in accordance with the role-space model first designed by Llewellyn-Jones and Lee (2014). An adaptation and revision of the model was necessary for the analysis. The basis for the developed model was the categorization of the role-space model according to Devaux (2018:96). The model created within the framework of this master's thesis can be used as a basis for further analyses. The results of the master's thesis show that interpreters working with children clearly emphasize their participation as conversation partners through their decisions and behaviour. For example, the use of the first person when interpreting for young children was avoided and conversation management was found to be particularly important when communicating with children. In addition, the master's thesis was able to show that interpreters are more likely to adapt to the child than to adult conversation partners.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Dolmetschen für Kinder Rolle der Dolmetschenden role-space Modell Interaktion mit Kindern Entwicklung von Kindern
Schlagwörter
(Englisch)
role-space model interpreting for children interaction with children
Autor*innen
Rebekka Moser
Haupttitel (Deutsch)
Die Interaktion von Dolmetschenden mit Kindern
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Analyse nach dem Role-Space-Modell
Paralleltitel (Englisch)
The interaction of interpreters with children
Paralleluntertitel (Englisch)
an analysis based on the role-space model
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
150 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Sonja Pöllabauer
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.45 Übersetzungswissenschaft
AC Nummer
AC17243496
Utheses ID
72124
Studienkennzahl
UA | 070 | 331 | 348 |
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