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Einfluss des Östrogenspiegels auf die Leistungsfähigkeit junger, inaktiver Frauen bei hochintensivem Krafttraining
Johanna Diewald
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Sportwissenschaft
Betreuer*in
Daniel König
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.76871
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-26736.02076.676812-8
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Einleitung: Unterschiede zwischen den Geschlechtern manifestieren sich in vielen Lebensbereichen, einschließlich der körperlichen Leistungsfähigkeit und der Reaktion auf Training. Die vorliegende Masterarbeit untersucht den Einfluss des Östrogenspiegels auf die Leistungsfähigkeit junger, inaktiver Frauen während eines hochintensivem Krafttrainings. Ziel: Das primäre Ziel dieser Studie ist es, den Zusammenhang zwischen variierenden Östrogenspiegeln und der Trainingsleistung sowie der Reaktion auf oxidativen Stress bei Frauen zu untersuchen. Es soll festgestellt werden, ob höhere Östrogenwerte zu einer besseren sportlichen Leistung und einem größeren antioxidativen Potenzial führen. Methoden: Für die Studie wurden 20 junge, inaktive Frauen im Alter von 18 bis 40 Jahren rekrutiert. Die Probandinnen durchliefen an sieben Interventionstagen ein strukturiertes, hochintensives Ganzkörper Krafttrainingszirkeltraining (HIIT). Zu verschiedenen Zeitpunkten wurden Blutproben entnommen, um Entzündungsmarker, oxidative Stressmarker sowie Sexualhormone zu analysieren. Die Trainingsleistung wurde anhand des Trainingsvolumens bewertet, welches durch die Kombination von bewegtem Gewicht und Wiederholungsanzahl jeder Übung ermittelt wurde. Die statistische Analyse wurde mittels ANOVA (SPSS 27) durchgeführt. Ergebnisse: Frauen mit höheren Östrogenspiegeln erbrachten tendenziell eine bessere Leistung bei hochintensivem Krafttraining. Es gab jedoch keinen signifikanten Einfluss des Östradiolspiegels, der Menstruationszyklusphase oder der Verwendung hormoneller Kontrazeptiva auf die morgendlichen Basis-ROS-Werte oder deren Anstieg nach dem Training. Obwohl gewisse Trends erkennbar waren, erreichten diese keine statistische Signifikanz. Zusammenfassung: Im Rahmen des Forschungsprojektes konnte ein positiver Zusammenhang zwischen Östrogen, oxidativem Stress und der Trainingsleistung nachgewiesen werden. Frauen mit höheren Östrogenspiegeln scheinen ein höheres antioxidatives Potential zu besitzen, welches ihnen möglicherweise Vorteile bei hochintensivem Krafttraining verschafft.
Abstract
(Englisch)
Introduction: Gender differences manifest in many areas of life, including physical performance and response to training. This master's thesis investigates the impact of estrogen levels on the performance of young, inactive women during high-intensity strength training. Objective: The primary objective of this study is to examine the relationship between varying estrogen levels and training performance, as well as the response to oxidative stress in women. The aim is to determine whether higher estrogen levels lead to better athletic performance and greater antioxidant potential. Methods: For the study, 20 young, inactive women aged 18 to 40 were recruited. The participants underwent a structured, high-intensity full-body circuit strength training (HIIT) over seven intervention days. Blood samples were taken at various points to analyze inflammatory markers, oxidative stress markers, and sex hormones. Training performance was assessed based on training volume, calculated by the combination of weight lifted and the number of repetitions for each exercise. Statistical analysis was conducted using ANOVA (SPSS 27). Results: Women with higher estrogen levels tended to perform better in high-intensity strength training. However, there was no significant influence of estradiol levels, menstrual cycle phase, or use of hormonal contraceptives on morning baseline ROS values or their increase after training. Although certain trends were observed, they did not reach statistical significance. Conclusion: The research project demonstrated a positive relationship between estrogen, oxidative stress, and training performance. Women with higher estrogen levels seem to have a greater antioxidant potential, which may give them advantages in high-intensity strength training.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Östrogen Leistungsfähigkeit hochintensives Intervalltraining HIIT reaktive Sauerstoffspezies ROS
Autor*innen
Johanna Diewald
Haupttitel (Deutsch)
Einfluss des Östrogenspiegels auf die Leistungsfähigkeit junger, inaktiver Frauen bei hochintensivem Krafttraining
Paralleltitel (Englisch)
Influence of oestrogen levels on the performance of young, inactive women during high-intensity strength training
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
63 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Daniel König
Klassifikation
76 Sport > 76.10 Sport. Sportwissenschaft. Allgemeines
AC Nummer
AC17348550
Utheses ID
72171
Studienkennzahl
UA | 066 | 826 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1