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The impact of mindfulness on emotion regulation
Philip Alexander Ischebeck
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Joint-Degree Middle European interdisc. master prog. in Cognitive Science
Betreuer*in
Grega Repovs
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.76895
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-16556.25585.774958-3
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Achtsamkeit, verstanden als aufmerksame und nicht wertende Konzentration auf das gegenwärtige Erleben, ist für ihre positiven Effekte auf das Wohlbefinden weithin anerkannt. Die Forschung zu den zugrunde liegenden Mechanismen ist jedoch uneindeutig. Eine prominente Theorie, die Mindfulness-to-Meaning-Theorie, postuliert, dass Achtsamkeit das Wohlbefinden fördert, indem sie das Bewusstsein für mentale Zustände schärft und dadurch Top-Down-Fähigkeiten der Emotionsregulation, wie die kognitive Neubewertung, unterstützt. Im Gegensatz dazu geht die Monitor-and-Acceptance-Theorie davon aus, dass Achtsamkeit das Wohlbefinden durch eine verstärkte Bottom-Up-Akzeptanz von Erfahrungen verbessert und somit den Bedarf an Top-Down-Emotionsregulation verringert. In einem kontrollierten Laborexperiment untersuchten wir die unmittelbaren affektiven Reaktionen der Teilnehmer (Valenz und Erregung) auf emotionale Stimuli in Abhängigkeit von ihrer Achtsamkeitskompetenz. Unsere Ergebnisse zeigten, dass ausgeprägte Aufmerksamkeitsfähigkeiten mit erhöhter Erregung und negativerer Valenz einhergehen, während ausgeprägte Akzeptanzfähigkeiten – insbesondere bei erfahrenen Praktikern – mit geringerer Erregung und positiverer Valenz verbunden sind. Allerdings moderierten Achtsamkeitsfähigkeiten nicht die Effekte der Top-Down-Emotionsregulation. Diese Befunde stützen die Monitor-and-Acceptance-Theorie, die darauf hinweist, dass Achtsamkeit primär durch Akzeptanz und nicht durch die Förderung der Top-Down-Emotionsregulation zum Wohlbefinden beiträgt. Dennoch sind unsere Ergebnisse aufgrund von Limitationen, wie der begrenzten Stichprobengröße, der Abhängigkeit von Selbstauskünften und der Homogenität der Teilnehmer, vorläufig und schließen die Mindfulness-to-Meaning-Theorie nicht endgültig aus. Es ist möglich, dass beide Theorien unterschiedliche, aber komplementäre Mechanismen der Auswirkungen von Achtsamkeit erklären. Unsere Studie hebt die Bedeutung von Akzeptanzfähigkeiten für das affektive Wohlbefinden hervor, doch weitere Forschungen sind notwendig, um ein umfassenderes Verständnis dieser Zusammenhänge zu gewinnen.
Abstract
(Englisch)
Mindfulness—attentive, non-judgmental focus on present experiences—is widely acknowledged for its positive impact on well-being, yet research into the mechanisms underlying its benefits has been inconclusive. According to one influential theory, the Mindfulness-to-Meaning Theory, mindfulness enhances well-being by increasing awareness of mental states, thereby facilitating top-down emotion regulation skills, such as cognitive reappraisal. Conversely, the Monitor-and-Acceptance Theory posits that mindfulness benefits well-being by enhancing bottom-up acceptance of experiences, reducing the need for top-down emotion regulation. In a controlled laboratory experiment, we assessed participants' immediate affective responses (valence and arousal) to emotional stimuli, depending on their level of mindfulness proficiency. We found that better monitoring skills were associated with increased arousal and more negative valence, whereas better acceptance skills—particularly among experienced practitioners—were linked to reduced arousal and more positive valence. However, mindfulness skills did not moderate the outcomes of top-down emotion regulation. These results support the Monitor-and-Acceptance Theory, indicating that mindfulness enhances well-being primarily through acceptance rather than improving top-down emotion regulation skills. Nonetheless, the limitations of our study—such as sample size, reliance on self-report measures, and participant homogeneity—underscore the preliminary nature of our results and do not allow for the definitive exclusion of the Mindfulness-to-Meaning Theory. It remains possible that these two theories account for distinct, underlying mechanisms of the potentially dynamic effects of mindfulness. Therefore, while this study highlights the importance of acceptance skills in promoting affective well-being, further research is called for.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Achtsamkeit Emotionsregulation Mindfulness-to-Meaning Theorie Monitor-and-Acceptance Theorie Dynamic Model of Mindfulness Aufmerksamkeitsfähigkeiten Akzeptanzfähigkeiten
Schlagwörter
(Englisch)
Mindfulness Emotion regulation Mindfulness-to-Meaning Theory Monitor-and-Acceptance Theory Dynamic Model of Mindfulness Monitoring skills Acceptance skills
Autor*innen
Philip Alexander Ischebeck
Haupttitel (Englisch)
The impact of mindfulness on emotion regulation
Paralleltitel (Deutsch)
Die Auswirkungen von Achtsamkeit auf die Emotionsregulation
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
73 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Grega Repovs
Klassifikationen
08 Philosophie > 08.25 Zeitgenössische westliche Philosophie ,
77 Psychologie > 77.10 Strömungen und Richtungen in der Psychologie. Allgemeines ,
77 Psychologie > 77.11 Bewusstseinspsychologie
AC Nummer
AC17355043
Utheses ID
72354
Studienkennzahl
UA | 066 | 013 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1