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Verbesserung der Fahrradinfrastruktur und Ausbau des ÖPNV
Ansätze zur Förderung nachhaltiger Mobilität beim Pendeln zwischen dem Bezirk Mödling im Industrieviertel und Wien
Samuel Johannes Schelling
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Raumforschung und Raumordnung
Betreuer*in
Meike Levin-Keitel
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.76870
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-18500.28239.576319-2
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Masterarbeit untersucht die Pendlerströme und ihre ökologischen Auswirkungen im niederösterreichischen Industrieviertel, insbesondere zwischen dem Bezirk Mödling und Wien. Trotz gut ausgebauter öffentlicher Verkehrsmittel (ÖPNV) dominiert der motorisierte Individualverkehr beim Pendeln in die Bundeshauptstadt (MIV). Mödling weist den höchsten Motorisierungsgrad (Pkws/100.000 Einwohner) aller Bezirke im Industrieviertel auf, obwohl die ÖPNV-Infrastruktur gut entwickelt ist. Die Arbeit analysiert, wie die jetzige Situation durch eine Kombination wirtschaftlicher, politscher und struktureller Gründe zu erklären ist. Zudem soll aufgezeigt werden, was getan werden kann, um zu einer Besserung beizutragen. Dazu braucht es verschiedene Maßnahmen zur Förderung nachhaltiger Mobilität, wie den Ausbau der Schieneninfrastruktur, Investitionen in Park & Ride-Anlagen sowie die Förderung des Sicherheitsgefühls beim Rad-verkehr. Interviews mit Experten und die Analyse von Pendlerdaten zeigen, dass neben finanziellen Aspekten auch der politische Wille entscheidend ist. Ergebnisse verdeutlichen, dass die Privatsphäre und der Komfort des Autos für viele Pendler*innen schwer zu ersetzen sind. Eine signifikante Verhaltensänderung hin zu mehr Nutzung von ÖPNV und Fahrrädern wird daher Zeit benötigen – selbst, wenn die nötige Infrastruktur gewährleistet ist. Praxistheorien als theoretisches Grundgerüst sollen zudem die persönlichen Orientierungen aufzeigen, die mit dem Pendeln einhergehen. Dadurch wird deutlich, dass auch soziale Bewegungen zu einer Veränderung beitragen können. Die Arbeit empfiehlt konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität des öffentlichen Verkehrs und zur Förderung nachhaltiger Verkehrsmittel. Gleichzeitig wird die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Beobachtung und Anpassung der Strategien betont, um die Klimaziele Österreichs, bis 2040 klimaneutral zu werden, zu erreichen. Durch den Fokus auf das Industrieviertel, insbesondere Mödling, wird ein Beispiel gegeben, wie regionale Charakteristika die Verkehrsplanung beeinflussen und welche Schritte notwendig sind, um hier eine ökologischere Mobilität zu erreichen, die zu einer allgemeinen Besserung im Land beitragen kann.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Raumforschung Mobilität Pendeln Ökologisierung des Pendelns
Autor*innen
Samuel Johannes Schelling
Haupttitel (Deutsch)
Verbesserung der Fahrradinfrastruktur und Ausbau des ÖPNV
Hauptuntertitel (Deutsch)
Ansätze zur Förderung nachhaltiger Mobilität beim Pendeln zwischen dem Bezirk Mödling im Industrieviertel und Wien
Paralleltitel (Englisch)
Improving cycling infrastructure and expanding local public transport
Paralleluntertitel (Englisch)
approaches to promoting sustainable mobility when commuting between the district of Mödling in the industrial district and Vienna
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
83 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Meike Levin-Keitel
Klassifikation
74 Geographie > 74.75 Verkehrsplanung. Verkehrspolitik
AC Nummer
AC17348533
Utheses ID
72393
Studienkennzahl
UA | 066 | 857 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1