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Examining a post-JCPOA world
Anna Elizabeth Riggs
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang für Internationale Studien (M.A.I.S.-Lehrgang)
Betreuer*in
Markus Kornprobst
DOI
10.25365/thesis.76431
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-22550.18134.858445-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Im Jahr 2018 zog der ehemalige US-Präsident Donald Trump die USA aus dem Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplan (JCPOA) zurück, der auch als Iran-Atomabkommen bekannt ist. Dieses Abkommen war entscheidend dafür, die Islamische Republik Iran daran zu hindern, Atomwaffen zu entwickeln. Nachdem Donald Trump JCPOA verlassen hatte, stieg die internationale Spannung. Präsident Joe Biden versuchte, das Abkommen durch zweijährige indirekte Verhandlungen mit dem Iran wiederherzustellen, doch diese scheiterten letztlich. Diese Arbeit beantwortet die zentrale Forschungsfrage: Warum sind die Versuche, den Iran-Atomdeal wiederzubeleben, gescheitert? Diese Arbeit beantwortet diese Frage in drei Hauptteilen. Im ersten Kapitel formuliere ich die Forschungsfrage: Warum sind die Verhandlungen zur Wiederbelebung des Iran-Atomabkommens von 2021 bis 2023 gescheitert? Anschließend gebe ich einen Überblick über die Entstehung des JCPOA, Trumps Ausstieg und die Folgen des Abkommens. Die Literaturübersicht legt die theoretische Grundlage der nuklearen Abschreckung und verwendet Vipin Narangs Konzeptualisierung von Proliferationsstrategien, um Irans Bestreben zu erklären, seine nukleare Absicherungsstrategie zu verfolgen. Der theoretische Rahmen skizziert zwei notwendige Bedingungen für eine Vereinbarung über den Wiedereintritt in den Atomdeal zwischen den USA und dem Iran: innenpolitische Führung und das Ergreifen günstiger Gelegenheiten. In Kapitel 2 nutze ich einen prozessverfolgenden methodischen Ansatz, um die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in den Jahren 2021 bis 2023 zu analysieren. Dabei untersuche ich, welche der beiden notwendigen Bedingungen nicht erfüllt wurden und letztlich zum Scheitern der Verhandlungen führten. Meine Hauptresultate zeigen, dass die Wahl von Präsident Raisi im Iran im Jahr 2021 die innenpolitische Führung des Landes daran hinderte, ein Abkommen mit den Vereinigten Staaten zu schließen. Raisis Hardliner-Politik stand dem Iran-Atomabkommen und dem Westen insgesamt kritisch gegenüber. Das letzte Kapitel befasst sich mit der aktuellen Absicherungsstrategie des Irans und ihren künftigen Auswirkungen, da sich die Region des Nahen Ostens weiter destabilisiert. Ich bin der Ansicht, dass ein neuer diplomatischer Ansatz zur Begrenzung des iranischen Atomprogramms notwendig ist, da dieses Programm eine wichtige Rolle bei der weiteren Destabilisierung der Region spielt. Dies bietet auch eine wertvolle Gelegenheit für zukünftige Forschungsarbeiten.
Abstract
(Englisch)
In 2018, former US President Donald Trump withdrew from the Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA, more popularly known as the Iran Nuclear Deal), the most important agreement in place that restrained the Islamic Republic of Iran from developing nuclear weapons. With the international system facing heightened tensions in the aftermath of Trump’s withdrawal, President Trump’s successor, President Joseph Biden, attempted to restore the JCPOA through two years of indirect negotiations with Iran. These negotiations ultimately failed. This thesis answers the main research question: why did the attempts to revive the Iran Nuclear Deal fail? This thesis endeavors to answer this research question in three main parts. In the first chapter, I frame the research question: why did the 2021-2023 negotiations to revive the Iran Nuclear Deal fail? I then provide background into the formation of the JCPOA, Trump’s withdrawal, and its aftermath. The literature review provides the theoretical foundation of nuclear deterrence theory and Vipin Narang’s conceptualizations of strategies of proliferation to explain Iran’s desire to pursue its nuclear hedging strategy. The theoretical framework outlines two necessary conditions—domestic leadership and seizing the moment—for the US and Iran to come to an agreement to rejoin the Nuclear Deal. In Chapter 2, I utilize a process-tracing methodological approach to track the 2021-2023 negotiations between the US and Iran to identify which of these two necessary conditions were not met, leading to the negotiations’ eventual failure. My main findings are that with the election of President Raisi in Iran in 2021, the domestic political leadership in Iran was no longer compatible to form an agreement with the United States, considering Raisi’s hardline policies critical to the Iran Nuclear Deal and West as a whole. The final chapter discusses Iran’s current hedging strategy and its future implications as the region of the Middle East continues to destabilize. I argue that a new diplomatic approach to constraining Iran’s nuclear program is necessary, considering its role in further destabilizing the region, providing an opportunity for avenues of future research.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
JCPOA
Autor*innen
Anna Elizabeth Riggs
Haupttitel (Englisch)
Examining a post-JCPOA world
Publikationsjahr
2024
Umfangsangabe
72 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Markus Kornprobst
Klassifikation
89 Politologie > 89.90 Außenpolitik. Internationale Politik
AC Nummer
AC17258509
Utheses ID
72430
Studienkennzahl
UA | 992 | 940 | |
